Mac-Modifikation

Neues Modbook Pro auf Basis des Macbook Pro angekündigt

29.06.2012 | 10:57 Uhr | Thomas Hartmann

Früher Axiotron, heute einfach Modbook, das Prinzip bleibt: Ein Apple-Laptop wird mit einem druckempfindlichen Wacom Pen-Display versehen.

Vom ursprünglichen Macbook Pro bleibt äußerlich kaum etwas übrig. Fast das gesamte Gehäuse muss entfernt werden, um das 13 Zoll-Apple-Laptop in ein Stift-sensitives Modbook zu verwandeln. Der mitgelieferte Stift unterstützt 512 verschiedene Druckstufen und verfügt über zwei programmierbare Doppelseitenschalter und einen digitalen Radiergummi. Der Bildschirm mit Force Glass soll für ein stabiles, dabei die Oberfläche von Papier imitierendesDisplay sorgen. Die Zielgruppe des All-in-One-Computers nach Art eines Tablet-PCs sind vor allem Kreative, die gern unterwegs auch mit einem Wacom-Stift arbeiten. Ausgestattet soll das Modbook Pro wahlweise mit einem 2,5 GHz Dual Core Intel i5-Prozessor oder2,9 GHz Dual Core Intel Core i7 Prozessor sein. Weitere technische Spezifikationen laut Website des Anbieters: Bis zu 16 GB RAM Arbeitsspeicher, ein 2,5 Zoll SATA-Laufwerk (bis zu 1 TB HD oder 960 GB SSD), ein achtfaches Superdrive DVD-Laufwerk, Intel HD 4000 Grafikchipset, 802.11n-WLAN und Bluetooth 4.0. Dazu ein eingebauter 63,5 Wattstunden Lithium-Polymer Akku sowie ein 60 W Magsafe Power-Adapter. Auch ein Gigabit Ethernet-Port sowie Anschlüsse für Firewire 800, 1x USB 3.0 und Thunderbolt und ein SDXC Cardslot sowie Audio Line in/out sollen vorhanden sein. Der zweite USB-Port wird vom Modbook Pro für das Wacom Stift-Interface benötigt, auch die sonst reguläre Facetime-Kamera sowie die Tastatur und das Trackpad sind konstruktionsbedingt nicht wie beim Macbook Pro vorhanden. Durch den Umbau des Apple-Gerätes zum Modbook entfällt die Apple-Herstellergarantie, die durch eine einjährige Garantie durch autorisierte Modbook-Servicecenter aufgefangen werden soll. Die Anbieter weisen eigens darauf hin, dass neben dem Mac-Betriebssystem auch Windows über Boot Camp installiert werden kann. Damit sei es der einzige Tablett-Computer, der mit beiden Betriebssystemen starten könne. Das Modbook Pro soll im Herbst 2012 verfügbar sein. Preise und Verkaufsstellen will man in den kommenden Wochen bekannt geben. Der Umbau der früheren Modbooks aus einem Macbook (das man zuvorselbst erworben haben musste) schlug zuletztmit 650 US-Dollar zuzüglich Versicherung undVersand zu Buche . Damals waren auch noch die iSight-Kamera sowie GPS an Bord.
 
Info: Modbook

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