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Mac-OS X 10.2 war nicht der erste Jaguar

13.08.2003 | 12:22 Uhr |

Auf einen interessanten Streifzug in die Apple-Geschichte nimmt der Redakteur Anthony Frausto die Leser von Arcintosh.com.

In einem Blick auf die Geschichte Apples auf späten Achtziger Jahre zeigt Frausto, dass Apple schon damals ein Mach-basiertes Betriebssystem mit dem Codenamen "Jaguar" entwickelt habe. Damals wie heute sei Innovationsstau beim Chip-Lieferanten Motorola der Grund gewesen, sich nach Alternativen umzusehen. Der letzte 68k-Chip 68040 habe die Entwickler in Schuamburg, Illionois, länger beschäftigt als erwartet, weswegen der Jobs-Nachfolger als Apple-CEO, Mike Sculley, das Aquarius-Projekt startete, in dem 50 Ingenieure einen eigenen RISC-Chip mit vier Prozessorkernen entwickeln wollten. Dieser baute auf dem Motorola 88110 auf, den auch Jobs neue Company Next für ihre neue Workstation einsetzen wollte und der als ein direkter Vorgänger des Power PC gilt. Die von Hugh Martin geleitete Gruppe arbeitete an einer "Jaguar" genannten Maschine, die mit der bisherigen Systemarchitektur inkompatibel war und ein von der Carnegie Mellon Universität entwickeltes Unix mit Namen Mach als Betriebssystem verwendete. Besonders weit ist die Entwicklung nicht vorangeschritten, Sculley selbst stellte das Projekt ein, nachdem das neue Entwicklerteam in der Unternehmenskultur von Apple nicht zurecht kam. Den kompletten englischsprachigen Artikel lesen Sie hier .

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