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Mac-OS X 10.5.3 behebt Probleme mit DTrace

13.06.2008 | 12:07 Uhr |

Das in Instruments integrierte DTrace kann auf Mac OS X 10.5.3 wieder voll zum Einsatz kommen. Im Januar erst klopfte Adam Leventhal, ein Entwickler bei Sun, Apple auf die Finger: Er hatte unter Leopard Probleme mit DTrace beim Zugriff auf manche Anwendungen festgestellt.

Apple hat in Mac-OS X 10.5.3 Komplikationen mit DTrace unter Instruments beseitigt. Instruments ist eine in Leopard integrierte Anwendung, die Entwicklern unter anderem zeigt, wie sich ihre Software mit dem Betriebssystem verträgt. Die Anwendung basiert auf DTrace, einer Open-Source-Software von Sun Microsystems, die seit Leopard in Mac OS X integriert ist. Adam Leventhal, einer der Entwickler des Werkzeugs, hatte Apple im Januar für die offenbar fehlerhafte Implementierung von DTrace in Mac OS X kritisiert. Nicht alle Prozesse hätten sich korrekt überwachen lassen, unter anderem habe es Probleme bei Tests mit iTunes gegeben, so Leventhal in seinem Blog . DTrace soll ein Programm während seiner Laufzeit im Detail protokollieren, iTunes und andere Apple-Programme hätten den Vorgang blockiert. Sun hat das Programm ursprünglich für sein Betriebssystem Solaris entwickelt und ab 2005 als Open-Source-Software angeboten. Apple hatte sich zu den Vorwürfen Leventhals nie direkt geäußert. Dieser hat aber bereits positiv auf die Änderungen reagiert, Apple lobend auf die Schulter geklopft und macht nun in seinem Weblog Vorschläge, wie sich das Unternehmen aus Cupertino in Zukunft noch bessern könnte.

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