979423

Mac-OS X 10.5 konfigurieren

25.10.2007 | 15:19 Uhr |

Viele wichtige Eigenschaften von Mac-OS X lassen sich über die diversen Module der Systemeinstellungen konfigurieren. Hier können Sie im Detail festlegen, wie sich die Raubkatze bei der täglichen Arbeit verhalten soll.

Mac-OS X 10.5 Leopard
Vergrößern Mac-OS X 10.5 Leopard

Die Systemeinstellungen sind die zentrale Anlaufstelle für alles, was mit der Konfiguration von Mac-OS X zusammenhängt. Ob Aussehen der Oberfläche, Verwaltung der Hardware oder Netzwerkdienste, für fast alles gibt es hier etwas einzustellen. Je nach Ausstattung des Macs stehen knapp 30 Module zur Verfügung, deren Aufgaben wir im Folgenden erklären.

Schneller Zugriff

Die Systemeinstellungen lassen sich schnell über das Dock oder über den Eintrag im Apfelmenü öffnen. Das Programm teilt die einzelnen Module in vier Kategorien ein, kann sie aber auf Wunsch auch durchgehend alphabetisch ordnen. Über die integrierte Suchfunktion lässt sich innerhalb der Systemeinstellungen nach Stichworten suchen, wobei die Fundstellen in einem Menü unterhalb des Suchfelds angezeigt werden. Dazu werden alle Bereiche der Systemeinstellungen, in denen nichts gefunden wurde, abgedunkelt. Wählen Sie ein Ergebnis aus, wird das zugehörige Einstellungsmodul durch einem hellen Kreis hervorgehoben.

Die Symbolleiste des Fensters enthält neben der Suchfunktion und einer Taste zum Einblenden der Übersicht auch Vor- und Zurück-Knöpfe zur Navigation durch bereits aufgerufene Einstellungsbereiche.

Die Module

Den Anfang machen die Einstellungsmodule der Kategorie „Persönlich“, wo Sie benutzerspezifische Einstellungen zum allgemeinen Erscheinungsbild und Verhalten von Mac-OS X finden.

Dock

Hier kann man die Größe der Docksymbole einstellen und deren automatische Vergrößerung unter dem Mauszeiger aktivieren. Außerdem lässt sich das Dock auch an den Seiten positionieren. Für kleine Bildschirme empfiehlt sich das automatische Ein- und Ausblenden: Dabei schiebt sich das Dock erst ins Bild, wenn man mit dem Mauszeiger an die untere Bildschirmkante fährt, und verschwindet nach der Benutzung auch gleich wieder.

Wer es lieber schnell als schön hat, sollte den Effekt für die Ablage von Fenstern im Dock von „Trichter“ auf „Linear“ umstellen. Viele Einstellungen sind auch direkt über das Kontextmenü des Dock erreichbar, das erscheint, wenn man bei gehaltener Control-Taste oder mit der rechten Maustaste auf den Trennstrich im Dock klickt.

Erscheinungsbild

Hier geht es um die Optik von Leopard. Die gewohnten bunten Stilelemente der Oberfläche lassen sich im Graphit-Look durch schlichte graue ersetzen. Weitere Einstellungen betreffen die Funktion der Scrollbalken und die Anordnung der Pfeile darin. Hier lässt sich auch einstellen, dass ein Fenster beim Doppelklick auf die Titelleiste im Dock abgelegt werden soll und mit welchem optischen Effekt. Außerdem können Sie die Zahl der benutzten Programme, Dokumente und Server bestimmen, die sich das System merken und im Apfelmenü des Finders anzeigen soll.

Die integrierte Textglättung von Mac-OS X ist immer aktiviert, lässt sich aber in der Stärke beeinflussen. Dazu können Sie noch bestimmen, ab welcher Textgröße von 4 bis 12 Punkt sie aktiv werden soll.

0 Kommentare zu diesem Artikel
979423