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Wünsche an das erste Lion-Update

11.08.2011 | 07:33 Uhr |

Die meisten Anwender von OS X Lion sind mit dem neuen Mac-Betriebssystem zufrieden, Macwelt-Leser haben Lion in einer Umfrage die Gesamtnote "gut" gegeben

Alles neu mit Lion
Vergrößern Alles neu mit Lion

Dennoch lässt Lion noch einige Wünsche offen, insbesondere an die neuen Funktionen muss man sich gewöhnen - wenn sie nicht gar für unausgereift hält. Unsere Kollegen der Macworld haben sich Gedanken gemacht , welche Detailverbesserungen ein Update auf OS X 10.7.1 bringen könnte, um den Lion noch geschmeidiger zu machen.

Der Vollbildmodus , den vorwiegend Apple-Apps anbieten, hat etwa ein Feature, das nicht wenige als Bug betrachten. Schaltet man eine App auf einem System mit zwei oder mehr Monitoren in den Vollbildmodus, füllt sie nur den Hauptmonitor, der Zweitmonitor zeigt nur den Hintergrund des Login-Bildschirms. Hier wäre eine Verbesserung wünschenswert, meint Lex Friedman. Ebenso könnte der Vollbildmodus zumindest noch Informationen aus dem Dock anzeigen, etwa neu ankommende Mails oder iChat-Nachrichten. Dies könne Apple etwa mit den für iOS 5 angekündigten Benachrichtigungen in fließenden Bannern ermöglichen.

Eine bessere Mission Control wünscht sich Dan Moren, der etwa bekrittelt, dass sich die Arbeitsbereiche nicht sinnvoll benennen lassen, sondern einfach nur Desktop1, Desktop 2 und so weiter heißen. Desktops und Vollbild-Apps sollen sich per Drag-and-drop verschieben lassen, fordert er weiter, die Reihenfolge der Spaces und der Vollbild-Apps soll sich festlegen lassen. So könne Mail im Vollbildmodus etwa immer rechts vom Hauptdesktop liegen.

Apples Entscheidung, dem Anwender weniger Zugriff auf Änderungen im System zu geben, gefällt Christopher Breen gar nicht. Dabei meint er nicht, die von Apple unsichtbar gemachte Library im Ordner des Anwenders sondern eine restriktive Rechtevergabe . Man solle nur mal versuchen, das mitgelieferte Schachspiel in den Papierkorb zu legen. Lion verweigere dies mit der Fehlermeldung, dass dies nicht möglich sei, weil Chess vom System benötigt werde.

Den Wirrwarr in der Autokorrektur wünscht Lex Friedman durch ein Wartungsupdate beseitigt. Es ist nicht die Funktion als solche, die störe, sondern dass sie in Programmen wie Textedit und Mail vorhanden sei, in den Notizzetteln und iChat aber nicht.

Natürlich findet Lex Friedman hingegen die bevorzugte Scrollrichtung von OS X Lion nur, wenn man ein Trackpad oder die Magic Mouse einsetze, mit einer Maus mit Scrollrad sei das überhaupt nicht natürlich. Umkehren kann man die Scrollrichtung aber nur global und nicht pro Eingabegerät, wie Friedman vorschlägt.

Für einige Gestensteuerungen sieht Friedman seine Finger als zu wurstig an, etwa jene mit Daumen und drei Fingern. Warum sollte man nicht seine eigenen Gesten definieren können? Mit iOS 5 biete Apple auch an, Vibrationsmuster individuell anzupassen, sodass man Anrufe von bestimmten Personen oder Alerts schon am Zucken des iPhones erkennt.

Mehr Medienformate fordert Christopher Breen. Apple setzte auf die eigenen Lösungen AAC und H.264, ignoriere dabei aber Formate wie Ogg Vorbis oder Flac, die weder iTunes noch Quicktime verstünden. OS X 10.7.1 solle hier Abhilfe schaffen.

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