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Mac-OS X: Mehr Rechte für Profis

06.04.2001 | 00:00 Uhr |

Apple gibt Administratoren von MAc-Os X nicht alle Rechte, wie man sie unter einem UNIX-System kennt. Der Root-Benutzer lässt sich aber vergleichsweise unkompliziert freischalten, ganz ohne Risiko ist die Arbeit als Superuser jedoch nicht.

Wer die ersten Schritte in Mac-OS X hinter sich bringt, wird bald an eine Beschränkung stoßen, die Apple eingebaut hat, um Neulinge den Umgang mit diesem Betriebssystem zu vereinfachen. Gemeint ist die Rechteverteilung, mit der Mac-OS X beispielsweise beschränkt, wer die für das Betriebssystem wichtigen Dateien löschen oder verändern darf. Denn der "Administrator" unter Mac-OS X, hat nicht alle Rechte, völlig unbeschränkt ist nur der Benutzer mit dem Namen "root". Dieser an allen Unix-Betriebssystemen nötige und vorhandene Benutzernamen ist allerdings in Mac-OS X deaktiviert und sollte es auch bleiben, wenn es nach Apple geht. Allen, die mehr mit Unix arbeiten wollen und sich vor allem der Risiken der Arbeit als "root" bewusst sind, können diesen Benutzernamen auf folgendem Weg freischalten:
Zuerst startet man das Programm "Netinfo Manager" aus dem Ordner "Programme > Utilities". Dort findet sich im Menü "Domain" der Unterpunkt "Sicherheit > Root-Benutzer aktivieren". Der Befehl aktiviert nach einer kurzen Meldung den Benutzernamen "root". Da bei Mac-OS X dafür noch kein Kennwort vorgesehen ist, muss man danach noch ein Kennwort wählen. Dafür gilt selbstverständlich die höchste Sicherheitsstufe: Wir empfehlen mindestens sechs Buchstaben zu verwenden und zusätzlich mindestens eine Zahl und ein Sonderzeichen wie Punkt oder Komma. Wer als Kennwort für den Benutzernamen "root" lediglich "xxx" oder ein anderes simples Kennwort einstellt, öffnet Hackern oder interessierten Kollegen und Freunden alle Türen auf Mac-OS X. wm

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