971744

Mac-OS X und Windows: Peripherie gemeinsam nutzen

21.06.2007 | 13:17 Uhr |

Dank einheitlicher Schnittstellen funktionieren heute viele Hardwarekomponenten theoretisch unter Mac-OS X und unter Windows Vista sowie XP. Meist gilt es aber, ein paar Dinge zu beachten, will man die Peripherie plattformübergreifend nutzen.

Das Thema externe Geräte beginnt bei den Schnittstellen. Im Sommer 1998 machte Apple mit der Vorstellung des ersten iMac (Bondi Blue) den ersten Schritt in Richtung Vereinheitlichung. Mit diesem Rechner verabschiedete sich Apple vom proprietären System ADB (Apple Desktop Bus) zum Anschluss von Tastatur und Maus und führte die USB-Schnittstelle ein. Ein Jahr später folgte mit Firewire (alias „IEEE 1394“) ein weiterer Standard, der den Anschluss von Massenspeichern und anderen Geräten mit Bedarf nach hohen Transferraten Anschluss bot.

Alleskönner: Eine geeignete Festplatte lässt sich teilen, eine Partition für Mac-OS X und eine für Windows formatieren. Am Mac lassen sich beide Partitionen nutzen.
Vergrößern Alleskönner: Eine geeignete Festplatte lässt sich teilen, eine Partition für Mac-OS X und eine für Windows formatieren. Am Mac lassen sich beide Partitionen nutzen.

Während sich Firewire bis heute nur bei etwas hochwertigeren Windows-PCs findet – die Kosten für die Schnittstellen-Implementierung sind vergleichsweise hoch – hat sich USB in der aktuellen Version 2.0 bei Macs und Windows-PCs auf breiter Front durchgesetzt. Dank dem theoretischen Datendurchsatz von bis zu 480 Mbit/s nutzt man die Schnittstelle längst nicht mehr nur für Tastatur und Maus, sondern für Scanner, Digitalkameras, Mobiltelefone, Festplatten und anderes mehr. Neben der rein technischen Verbindung zwischen Peripherie und Computer bedarf es bei einigen Geräten allerdings noch geeigneter Treiber für das Betriebssystem. Beispiele sind hier in erster Linie Drucker, Scanner, Mobiltelefone und einige Digitalkameras sowie Camcorder. USB-Massenspeicher lassen sich einfach anschließen und nutzen, sie benötigen keine Extra-Treiber.

Wechselt man im Rechnerpark von einer Mac-Umgebung in Richtung Windows und Mac-OS X, lassen sich dann oft Geräte am Windows-PC nutzen, für die es keine Mac-Software gibt. Aber auch, wenn Treiber für beide Welten vorhanden sind, gilt es, den Einsatz zu planen, um das Gerät möglichst ohne große Probleme an den Rechnern beider Systemwelten betreiben zu können.

0 Kommentare zu diesem Artikel
971744