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Mac-OS X vs. Windows XP, Teil II

12.08.2002 | 11:12 Uhr |

Lesen Sie im heutigen zweiten Teil unseres Vergleichs der beiden Betriebssysteme, was deren Kerne leisten und was sie an Multiprocessing und Skalierbarkeit bieten.

Was die Systemkerne leisten
Zwar gilt auch Mac-OS 9 als zuverlässiges Betriebssystem. Wenn aber eine Anwendung kollabiert, rei?t sie oft andere laufende Anwendungen und das System mit in die Tiefe. Mac-OS X läuft um Faktoren stabiler und genie?t vollkommenen Speicherschutz, so dass eine abstürzende Applikation weder andere Programme noch das Betriebssystem stört. Dank präemptivem Multitasking verkürzen sich zudem Wartezeiten, die in einzelnen Anwendungen durch aufwendige Rechenoperationen entstehen können: Während Photoshop einen komplizierten Filter mehrere Minuten rechnet, lässt sich über das Dock oder die Tastenkombination Befehl-Tabulator zu einer anderen Applikation oder in den Finder wechseln und dort arbeiten, bis die Filterberechnung beendet ist. Auch Windows XP hat in punkto Stabilität, Multitasking und Speicherschutz gehörig zugelegt. Hier zeigen sich die Vorzüge des NT-Vorgängers beziehungsweise Windows 2000, die schon gegenüber Windows 95/98 und der ME-Produktlinie stabiler arbeiten. Deutlich angenehmer als bei früheren System-Releases sind die seltener nötigen Neustarts nach System-Updates oder Programmfehlern unter XP. Auch der Speicherschutz hat gehörig zugelegt, so dass abstürzende Programme der restlichen Arbeitsumgebung kaum etwas anhaben können. Windows verfügt seit Version 95 über einen Task-Manager, der ähnlich dem "Sofort beenden÷"-Dialog von Mac-OS X erlaubt, einzelne eingefrorene Anwendungen zu beenden.

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