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Flashback führt zu mehr Umsätzen mit Sicherheitssoftware

12.04.2012 | 07:12 Uhr |

Der Trojaner Flashback hat die Mac-Szene offensichtlich aufgeschreckt.

Mac Malware Trojaner Wurm Monster
Vergrößern Mac Malware Trojaner Wurm Monster

Erstmals ist es einer Schadsoftware gelungen, sich ohne Zutun des Anwenders über eine Java-Sicherheitslücke, die Apple lange nicht geschlossen hat, auf Macs einzunisten. Während Apple für Snow Leopard und Lion mittlerweile Patches veröffentlicht hat und einem Tool zum Entfernen des Schädlings arbeitet, stellen die Anbieter von Sicherheitssoftware Umsatzzuwächse für ihre Mac-Programme fest.

Unseren Kollegen der Computerworld erklärte etwa der Intego-Sprecher Peter James: "Wir sehen substantielle Zuwächse sowohl in unseren Verkäufen als auch bei den Downloads der Trial-Software. Darauf hat Flashback sicher einen Einfluss." Genaue Zahlen nennt James jedoch nicht. Graham Clueley von Sophos bestätigt seinen Kollegen jedoch: "Es entspricht der Wahrheit, wenn wir sagen, dass wir einen Anstieg bei den Downloads unserer kostenlosen Anti-Virus-Software für private Mac-Anwender feststellen." Symantec und F-Secure wollten keine Stellung zu den jüngsten Verkaufsentwicklungen nehmen.

Update: Symantec hat gestern neue Zahlen zu den betroffenen Mac-Rechner veröffenlicht. Laut Zahlung der Firma hat sich die Menge der infizierten Rechner fast um die Hälfte reduziert. Noch am 5. April berichtete Dr. Web über das Botnetz von 600.000 Macs, am 11. April hat Symantec nur 270.000 solche Rechner festgestellt.

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