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Mac-Viren: Apple wird zurückhaltender

28.06.2012 | 09:17 Uhr |

Der Mac ist nicht mehr zu einhundert Prozent sicher vor Viren, Trojanern und anderer Malware, räumt mittlerweile auch Apple implizit ein.

Wie der Hersteller von Sicherheitssoftware Sophos entdeckt hat , änderte Apple anfangs der Woche auf seiner Website das Sicherheitsversprechen des Mac: "Er bekommt keine PC-Viren ab. Ein Mac ist nicht anfällig für die Tausende von Viren, unter denen Windows-Computer leiden." Stattdessen stehe bei Apple nur noch, der Mac sei "sicher gebaut", die integrierten Sicherheitsmaßnahmen würden verhindern, versehentlich Malware aus dem Web zu installieren. Zuletzt hatte der Trojaner Flashback für Aufsehen gesorgt, der bis zu 650.000 Macs über eine Schwachstelle in Java infiziert hatte. Mit dem kommenden OS X Mountain Lion will Apple die Sicherheit des Mac erhöhen, Rechner unter OS X 10.8 sollen täglich auf Apples Update-Servern nach Sicherheitsupdates suchen. Mit der neuen Systemeinstellung Gatekeeper können Anwender zudem die Installation von nicht zertifizierter Software aus dem Internet unterbinden. Als erste wesentliche Maßnahme hatte Apple in der vorvergangenen Woche ein Java-Update für OS X bereit gestellt, das der Hersteller Oracle erst unmittelbar zuvor veröffentlichte, zuletzt lagen rund zwei Monate zwischen dem Oracle- und dem Apple-Update für Java.

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