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Analyst: Macbook Air könnte 3 Milliarden US-Dollar umsetzen

17.06.2011 | 10:58 Uhr |

Laut Analysten hat Apple insgesamt 432.000 Macbooks Air der seit Oktober 2010 angebotenen Modelle allein im ersten Quartal 2011 versandt. Das entspricht einer Steigerung von 412,9 Prozent gegenüber dem Vorjahr und 2,9 Prozent gegenüber dem Vorquartal.

Das Macbook Air
Vergrößern Das Macbook Air
© Apple

Damit übertrifft es alle anderen Macs, deren Verkauf ähnlich wie der gesamte PC-Markt im ersten Quartal dieses Jahres um gut 10 Prozent rückläufig war. Das Macbook Air, von dem derzeit ein neues Modell zu erwarten ist, entpuppte sich trotz seines relativ hohen Preises (1.000 Euro für die kleinste Konfiguration ) als regelrechter Verkaufsschlager. Daher revidierte Analyst Mark Moskowitz von J.P. Morgan gegenüber Investoren seine Einschätzung vom April, als er noch mit "nur" rund 2,2 Milliarden US-Dollar Umsatz im derzeitigen Geschäftsjahr rechnete. Nun stellt er den Investoren sogar über 3 Milliarden US-Dollar Umsatz in Aussicht.

Moskowitz rechnet damit, dass der Verkauf des Macbook Air weiter nach oben schießt und innerhalb der nächsten 18 Monate 700.000 Stück pro Quartal erreichen könnte. Analyst Chris Whitmore von der Deutsche Bank glaubt sogar an Verkäufe des neuen Macbooks Air von bis zu 1,5 Millionen Einheiten pro Quartal, sobald es mit Lion ausgeliefert werde. Ferner prognostiziert Moskowitz einen Preisnachlass ab der nächsten Modellreihe von 100 US-Dollar, was den zusätzlichen Verkaufsschub auf jeden Fall begünstigen würde. Die Vorteile des Macbook Air liegen nach seiner Meinung in der fast Tablet-gleichen Portabilität mit dennoch vollwertiger Tastatur und Kompatibilität zu Mac-üblichen Programmen.

Info: Appleinsider

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