2189748

Apple und Mac schrumpfen unterdurchschnittlich

12.04.2016 | 10:40 Uhr |

Der klassische PC ist nicht tot, aber hat im ersten Quartal 2016 gewaltige Einbußen hinnehmen müssen. Der Mac schlägt sich wacker.

Die Marktforscher von IDC haben ihre neuesten Zahlen zum PC-Markt vorgelegt und weisen darin für das ersten Kalenderquartal ein Minus von 11,5 Prozent gegenüber dem Vorjahr aus. Auch Apple hat demnach weltweit verloren und 2,6 Prozent weniger Rechner als im Vorjahr verkauft, trotz eines Plus von 5,6 Prozent in den USA. Doch da Apple im globalen PC-Markt weniger stark schrumpft als die Konkurrenz, konnte der Mac-Hersteller seinen Marktanteil auf 7,4 Prozent ausbauen – und zieht damit an Asus vorbei, das nur noch einen Marktanteil von 7,2 Prozent hält. Die Top Drei bleiben mit Lenovo (20,1 Prozent), HP (19,2 Prozent) und Dell (14,9 Prozent) in ihrer Reihenfolge unverändert, verlieren aber unterschiedlich stark bei den Verkäufen. So musste HP eine Einbuße von fast 11 Prozent feststellen, während Dell sich ähnlich stark wie Apple hält – Minus zwei Prozent. Insgesamt wurden im ersten Quartal 2016 60,6 Millionen PCs weltweit verkauft. IDC rechnet hier mit Desktops und Laptops, Tablets gehen in diese Bilanz nicht mit ein.

Die Marktzahlen für das erste Quartal 2016 (Quelle: IDC)
Vergrößern Die Marktzahlen für das erste Quartal 2016 (Quelle: IDC)

Apple legt seine Bilanz für das März-Quartal – im Apple-Geschäftsjahr das zweite – am Montag, den 25. April um 22 Uhr MESZ vor. Im ersten Kalenderquartal 2016 hatte Apple keine neuen Macs vorgestellt, mit einem Update ist aber speziell für Macbooks im zweiten Quartal zu rechnen, spätestens zur WWDC Anfang Juni .

Macs 2016 – Das kommt

0 Kommentare zu diesem Artikel
2189748