Macbook Unibody mit LED-Display
Neues Macbook mit LED-Display und 7 Stunden Akkulaufzeit
Das neue Macbook hat jetzt einen langlebigeren Akku und ein LED-Display. Neu beim Macbook ist auch das Multitouch-Trackpad. Neu ist auch das Unibody-Gehäuse wie beim Macbook Pro. Hier ist es allerdings aus Kunststoff.
Das Macbook, Apples Einstiegs-Laptop, hat ein größeres Update erfahren. Die Macbooks kommen jetzt in einem neuen Gehäuse daher. Dieses ist wie bei den Macbook Pros ohne Ecken und Kanten und im Unibody-Stil gehalten. Das Material ist jedoch nach wie vor Kunststoff. Displaydeckel und Unterseite sind deutlich stärker abgerundet als zuvor. Der Akku ist jetzt wie bei allen anderen Apple-Notebooks fest verbaut. Apple gibt für das neue Macbook eine Laufzeit von rund sieben Stunden an. Defekte Akkus kann man gegen 139 Euro austauschen lassen.
Für die Bildschirmbeleuchtung nutzt Apple jetzt auch beim Einstiegs-Macbook LEDs statt Leuchstoffkathoden. Multitouch gibt es jetzt ebenfalls neu beim Macbook. Jetzt können Nutzer hier das gleiche, große Glastrackpad mit Gestensteuerung nutzen, das auch die Alu-Modelle seit Herbst 2008 verwenden können. An den Innereien hat Apple nur dezent gearbeitet. Der Prozessor taktet jetzt mit 2,26 statt 2,13 GHz. Die Grafikkarte bleibt eine On-Board-Lösung in Form der Nvidia 9400M.
Firewire, eSATA oder Express Card bietet das neue Macbook nicht. Auch der SD-Kartenleser der Macbook Pros fehlt. Stattdessen gibt es zwei USB-Anschlüsse, einen kombinierten Audio-Ein- und Ausgang, sowie Mini-Displayport. In Netzwerke gelangt man über Airport Extreme (802.11n) oder Gigabit LAN. Apple spendiert dem weißen Macbook je nach Konfiguration 250, 320 oder 500 Gigabyte Festplattenplatz. Der Arbeitsspeicher ist mit zwei Gigabyte bei allen Modellen gleich. Maximal fasst das neue Modell vier Gigabyte.
Die Geschichte der Apple-Laptops für Heimanwender beginnt 1999 mit dem iBook. Hier in der Ausführung "Tangerine". Dieses Modell hat einen G3-Prozessor mit 300 MHz und sechs Gigabyte Festplattenplatz.
Im September 2000 ergänzt Apple das iBook um einen Firewire-Steckplatz und erhöht die CPU-Frequenz auf bis zu 466 MHz.
Bereits im Frühjahr 2001 ändert Apple das Design der Einstiegsnotebooks völlig. Die bunten Gehäuse verschwinden, es beginnt die "weiße Ära". Das iBook G3 bietet 500 MHz und kostet mit 1200 Dollar etwa 300 Dollar weniger als der Vorgänger.
Im Herbst 2003 vollzieht Apple den Sprung von G3- auf G4-Prozessoren mit mindestens 800 MHz. Zudem gibt es ein größeres Modell mit 14 statt 12-Zoll-Display.
Im Mai 2006 stellt Apple das Macbook vor. Jetzt arbeiten Intel-Prozessoren in Apples günstiger Laptop-Serie. Dies nimmt der Hersteller zum Anlass für eine Namensänderung.
Das Macbook gibt es neben dem inzwischen klassischen Weiß auch als schwarzes Topmodell.
Im Jahr 2008 gibt es plötzlich zwei Macbook-Serien. Apple stellt das Unibody-Macbook aus Alu vor. Gleichzeitig bleibt das günstigere Kunststoff-Modell im Programm. Das Alu-Macbook hat jedoch nur eine kurze Lebensdauer. Bereits im Frühjahr 2009 benennt Apple es zum Macbook Pro um.
Das weiße Modell bleibt weiter im Programm. Anfang 2009 wechselt Apple zum Nvidia-Chipsatz, der dem Macbook einen Leistungssprung bringt.
Oktober 2009 erfährt das Macbook eine größere Überarbeitung. Das Gehäuse besteht jetzt aus weniger Teilen und ist runder, der Bildschirm wird von LEDs ausgeleuchtet.
Das neue Macbook kostet ab 900 Euro. Das Upgrade auf 500 Gigabyte Festplattenplatz kostet 135 Euro, für vier statt zwei Gigabyte RAM verlangt Apple 90 Euro. Prozessor und Grafikchip sind jetzt mit dem kleinsten Macbook Pro identisch, das 250 Euro mehr kostet. Die Hauptunterschiede sind jetzt der Firewire-Anschluss und das Alu-Gehäuse.
Link: Macbook im Apple Store







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