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Macbooks laut Studie zuverlässiger als Windows-Notebooks

03.12.2015 | 16:14 Uhr |

Für einen Mac-Nutzer mag es keine Neuigkeit sein, doch für eine gepflegte Diskussion lohnt es sich, sich ein paar Zahlen anzuschauen.

Consumer Reports ist in den USA das Pendant zur Stiftung Warentest hierzulande: In diversen Kategorien vergleicht die Firma  Produkte miteinander. In einem aktuellen Bericht veröffentlicht Consumer Reports die Ergebnisse einer Studie. Darin haben seit 2010 rund 58.000 Teilnehmer in den USA teilgenommen. Die Ergebnisse kann man ohne Bedenken auf den Gesamtmarkt weltweit skalieren, denn die Basis ist groß und repräsentativ genug, um aussagekräftige Schlussfolgerungen zu liefern.

Auf der Skala der Zuverlässigkeit sind die beiden mobilen Macs von Apple auf den Plätzen eins und zwei gelandet. Die Autoren haben gefragt, ob das eigene Notebook innerhalb der ersten drei Jahren nach dem Kauf kaputt gegangen ist, so dass die Arbeit darauf komplett verhindert war. Mindestens zwanzig Prozent der Teilnehmer haben die Frage mit "Ja" beantwortet. Die Macbook-Air-Käufer waren auf der sichersten Seite – ihr Notebook war nur in sieben Prozent aller Fälle innerhalb drei Jahren beschädigt. Danach folgte das Macbook Pro mit neun Prozent. Nach Angaben der Analysten muss der Preis noch nichts über die Qualität aussagen. Das Premium-Produkt von HP Envy hat mit 20 Prozent Reparatur-Fälle die unteren Plätze in der Ergebnis-Tabelle besetzt. Ein relativ günstiges Pavillon performte mit 16 Prozent deutlich besser. Der eindeutige Verlierer war Lenovo Y Series mit 23 Prozent Reparatur-Fällen nach dem Kauf.

Macbook Air 2015 im Test

Consumer Reports haben sich auch die Folgen solcher Ausfälle angeschaut. Die Empfehlung hier: Bei den Apple-Produkten lohnt es sich auf jeden Fall noch die hauseigene Garantie Apple Care abzuschließen, denn die Reparaturkosten waren bei den Problemfällen hoch. Bei den Windows-Modellen raten Consumer Reports, die Garantie-Angebote zu ignorieren.

Macbook Pro 2015 im Test

Auf der Zufriedenheit-Skala sind die Macbook-Nutzer deutlich besser aufgestellt – 78 Prozent aller Inhaber gaben an, mit seinem Kauf zufrieden zu sein. Wer sich ein Windows-Notebook gekauft hat, war nur in einem Drittel der Fälle (rund 38 Prozent) zufrieden.

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