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Macs bei Datenanalyse am LHC beteiligt

10.09.2008 | 16:41 Uhr |

Am heutigen Mittwoch ist am LHC in Genf das weltgrößte Experiment angelaufen. Die Daten, die bei den Kollisionen hochenergetischer Protonen anfallen, analysieren unter anderem auch Macs.

Schwarze Löcher, die ganze Planeten verschlingen wird der Large Hadron Collider (LHC) am Kernforschurschungszentrum CERN bei Genf mit Sicherheit nicht produzieren, bei den Experimenten, bei denen Protonen mit nahezu Lichtgeschwindigkeit zusammenstoßen, fallen jedoch immense Datenmengen an. Zur Analyse von schätzungsweise jährlich 15 Petabyte an Daten über die Spuren der bei den Crashes erzeugten Teilchen ziehen die Forscher laut einer Pressemitteilung des Virtualisierungsspezialisten VM Ware unter anderem auch Macs heran. Rund 150 Computerzentren mit insgesamt 40.000 CPUs sind zu einem Grid zusammengeschlossen, das eigens dafür aufgesetzte Linux-System CernVM steuert die Prozesse in virtuellen Maschinen, die auf Hardware von Apple und herkömmlicher Hersteller via VM Ware Fusion installiert sind. Die CERN (Conseil Européen pour la Recherche Nucléaire) sei eine "globale Organisation, deren spezifischen Anforderungen ein weites Spektrum an PC- und Mac-Maschinen" erfordern, erklärt der Projektleiter für die Virtualisierung Predrag Buncic die Entscheidung für eine gemeinsame virtuelle Umgebung.

Info: VM Ware

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