Von Redaktion Macwelt - 28.12.2012, 00:00

Macwelt-Jahresrückblick

Das war 2012: März

©iStockphoto.com/Svariophoto

Apple bringt iPad 3 mit Retina-Display und LTE +++ Neues Krankheitsbild iPad-Schulter +++ Apple TV unterstützt 1080p +++ Apple zahlt Dividende und kauft Aktien zurück +++ Apple Care: Verbraucherschützer mahnen Apple ab +++ Sicherheitslücke gibt iOS-Entwicklern Zugriff auf Adressen und Nutzer-Fotos +++ Apple rühmt sich für eine halbe Million Jobs in den USA

Apple bringt das neue iPad mit Retina-Display und LTE - Apple TV aktualisiert

Das iPad hatte Ende Januar 2010 Premiere und kam im April desselben Jahres in den Handel, es folget im März 2011 das iPad 2. Logisch, dass im März 2012 das iPad der dritten Generation anstehen sollte - doch schon ein halbes Jahr später war die Zeit für die nächste Generation reif.
Das iPad vom März 2012 nennt Apple konsequent das "neue iPad" - im Herbst 2012 beschließen wir aber angesichts des dann ganz neuen iPads mit diesem Unfug aufzuhören und nur noch von iPad, iPad 2, iPad 3 und iPad 4 zu sprechen. Apple hat im Jahr 2011 nach eigenen Angaben 172 Millionen Geräte der Post-PC-Ära verkauft, erklärte Apple-CEO Tim Cook zu Beginn seiner Präsentation des iPad 3 (sic!) im Yerba Buena Center am 7. März in San Francisco. Was ist ein "Gerät der Post-PC-Ära"? iPod (Touch), iPhone und iPad zeichnet laut Apple aus, dass sie leichter zu transportieren und zu verwenden sind als herkömmliche PCs. Mit Post-PC-Geräten hat Apple im vergangenen Jahr 76 Prozent seiner Umsätze generiert. Ein wichtiger Schlüsselfaktor für den Erfolg der Post-PC-Ära sei das "leichtgewichtige" Betriebssystem iOS, führt Cook weiter aus. Mit iOS 5.1 bringt Apple das nächste Update für sein mobiles Betriebssystem, eine wesentliche Neuerung darin ist, dass der Sprachassistent Siri nun auch japanisch versteht. Apple bleibt auch 2012 im Rhythmus: iOS 6 zeigt der Mac-Hersteller erstmals zur WWDC Anfang Juni der Öffentlichkeit, im Herbst steht das neue Betriebssystem für iPhone, iPod Touch und iPad dann zum Download bereit.
Das neue iPad kommt wie erwartet mit einem Retina-Display, das Apple erstmals mit dem iPhone 4 im Herbst 2010 gebracht hatte. Die Auflösung auf dem neuen iPad beträgt 2048 x 1536 Pixel auf einem Zehn-Zoll-Bildschirm. Aus einer Entfernung von 35 Zentimetern lassen sich laut Apple keine einzelnen Pixel mehr vom menschlichen Auge auflösen, deshalb der Name Retina-Display. Die hohe Auflösung benötigt eine höhere Prozessorleistung, ein Quadcore-Grafikchip soll diese gewährleisten. Auch die Kamera des iPad bekommt eine höhere Auflösung mit 5 Megapixeln, bewegte Bilder nimmt sie in 1080p auf. Eine Facetime-Kamera an der Frontseite ermöglicht wie beim iPad 2 Videokonferenzen mit anderen iPads, iPhones und Macs. Den Hauptprozessor im iPad nennt Apple nicht A6, sondern A5X, ein Dualcore-Prozessor. Im Design bleibt das iPad unverändert, es wird lediglich um 0,6 Millimeter dicker.

iPad zum Diktat, LTE-Funk an Bord

Auf Siri muss das iPad entgegen vieler Erwartungen zunächst verzichten, Apple hat jedoch wesentliche Funktionen seines Sprachassistenten in das iPad integriert: Die Diktierfunktion. So bietet sich das neue iPad als Diktiergerät an und versteht dabei neben englisch auch französisch, deutsch und japanisch. Erst mit iOS 6 wird Siri im Herbst komplett auf dem iPad verfügbar sein.
Das iPad kommt auch mit einem 4G-Funk-Chip, über den die Meinungen auseinander gehen. Denn LTE-Funk ist nur auf Frequenzen möglich, die Provider in den USA und Kanada verwenden. Nach zahlreichen Beschwerden wird Apple auch nur wenige Wochen später das mobilfunkfähige iPad auch nicht mehr "iPad Wi-Fi + 4G" nennen, sondern "iPad Wi-Fi + Cellular", auch bei der Nachfolgegeneration wird das der Fall sein. Das iPad 4 und das iPad Mini verstehen sich aber in Deutschland wenigstens auf die von der Telekom angebotenen Frequenzen.
Trotz fehlenden 4G-Funks verspricht aber das iPad 3 höhere Übertragungsraten: Über HSDPA+ sollen Downloadraten von 21 Mbps erzielt werden, über Dualcarrier HSDPA 42 Mbps - und über LTE gar 73 Mbps.
Apple hat im Weihnachtsgeschäft 2011 mehr iPads verkauft als jeder andere Computerhersteller PCs - auch in allen Quartalen des Jahres 2012 wird dieser Trend anhalten. Das iPad erweise sich bei Kunden, die auch noch Smartphone und PC besitzen, als das Lieblingsgerät für tägliche Verrichtungen wie E-Mail oder Webbrowsing, zudem schlage das iPad sich auch als E-Book-Reader und mobile Spielekonsolen besser als die darauf spezialisierten Geräte, erklärt Cook. Der Konkurrenz stellt er ein schlechtes Zeugnis aus, zwar seien im letzten Jahr weit über 100 neue Tablets erschienen, mit dem iPad könne es aber keines aufnehmen. Die Software mache dabei viel aus, Apps für Android-Tablets blieben weit hinter den iPad-Pendants zurück. Wer könne also das iPad 2 schlagen, fragt Cook rhetorisch und gibt auch gleich die Antwort: Apple mit dem neuen iPad.
Die Preise bleiben gleich, das iPad Wi-Fi kostet in den Ausführungen mit 16 GB, 32 GB und 64 GB 479, 579 und 679 Euro, die 4G-Varianten kosten 599, 699 und 799 Euro. Apple verkauft auch noch weiterhin das iPad 2, zu Preisen von 399 Euro für das Modell mit 16 GB (Wi-Fi) und 519 Euro für das iPad 2 Wi-Fi+3G mit 16 GB Speicher.
Mit der Vorstellung des iPad Mini und das iPad 4 nimmt Apple das iPad 3 im Herbst aus dem Handel, das iPad 2 bleibt weiter erhältlich.

Software für das neue Display

Seine eigene Software hat Apple bereits für das Retina-iPad überarbeitet, die iWork- Programme etwa nutzen das hochauflösende Display etwa mit neuen 3D-Effekten. Updates bietet Apple auch für Garageband und iMovie, die sich nun in iCloud integrieren und darüber ihre Inhalte austauschen. Bis zu vier iPad-Nutzer können etwa gelichzeitig an einem Song arbeiten, erklärt Apples Marketingchef Phil Schiller. Die iWork-Programme kosten weiterhin 10 US-Dollar und Garageband 5 US-Dollar, Updates sind kostenlos. iMovie für das iPad kennt nun auch die Funktion des Movie-Trailers, den Apple mit iMovie 11 eingeführt hatte. Entwickler bringen recht bald ihre iPad-Apps auf Retina-Auflösung, die Softwarepakete werden dadurch aber größer. Immerhin kommt das iPad Mini im Herbst nicht mit einer weiteren neuen Auflösung, das iPhone 5 hingegen wird einen länglicheren Bildschirm nutzen.
iPhoto soll auf dem iPad (ab iPad 2) die Kamera- und die Photo-App ergänzen soll. iPhoto teilt sich mit den beiden Apps die gleiche Bibliothek, bietet aber erweiterte Funktionen zur Bildbearbeitung an. Die Bildbearbeitung geschieht über Multitouch-Gesten, einige "professionelle Effekte" verbessern den Eindruck. Aus iPhoto heraus lassen sich auch Journale anlegen oder die Bilder anderweitig präsentieren, etwa über Facebook, Twitter und Flickr. Die Desktop-Version von iPhoto hat Apple beinahe komplett für das iPad adaptiert, wer iPhoto mit dem Trackpad auf dem Mac mit Multitouchgesten bedient, wird das Bedienkonzept schon kennen.
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