iPad Mini, iPad Retina und neue Macs +++ Tim Cook wirbelt Personal durcheinander +++ Weiteres Rekordquartal +++ Ärger um Apple Care in der EU und Apple-Logo in Russland +++ Apple kauft HTML-Entwickler Particle
Macwelt-Jahresrückblick
Das Apple-Jahr in der Rückschau in zwölf Teilen
iPad Mini, iPad Retina und neue Macs
„We have a little more to show you“ lädt Apple Mitte Oktober die Prese für ein Special Event am 23. Oktober ein. Und da Englisch so herrlich zweideutig sein kann, ist klar, dass Apple nicht nur „ein bisschen“ was zu Beginn des Weihnachtsgeschäftes zeigen will, sondern vor allem „etwas Kleines“. Über das iPad Mini hatte die Szene schon das ganze Jahr über spekuliert, Apple enttäuscht die Erwartungen nicht. Sondern setzt sogar noch etwas drauf: Das iPad 4 ist mehr als nur eine kosmetische Fortentwicklung des iPad. In Sachen Mac hat Apple ebenso überraschendes zu bieten: Der iMac wird deutlich flacher, da er nun ohne optisches Laufwerk auskommt. Dafür ist optional ein Fusion Drive eingebaut, was die Geschwindigkeitsvorteile der SSD mit der großen Kapazität einer magnetischen Festplatte vereint. Ein solches Fusion Drive bekommt auch der neue Mac Mini, eine weitere Kleinigkeit vom 23. Oktober.
Apple Event in San Jose
Das Special Event zum iPad Mini am 23.10. findet ab 19:00 in San Jose im California Theatre statt.
Foto: ©Apple
Apple Event in San Jose
Das Special Event zum iPad Mini am 23.10. findet ab 19:00 in San Jose im California Theatre statt.
Die Bühne ist startklar.
Die Bühne im California Theatre in San Jose ist startklar.
Tim Cook betritt die Bühne
Tim Cook betritt die Bühne
Promovideo zu dem neuen iPhone 5
Das iPhone 5 ist das meist verkaufte iPhone. Allein am ersten Wochenende gehen es 5 Mio. Stück über den Ladentisch.
iOS 6 auf 200 Mio Geräten
Rund 60 Prozent aller Nutzer haben bereits iOS 6 installiert.
700 000 Apps im App Store
Noch eine Erfolgsmeldung: Etwa 700 000 Apps sind derzeit im App Store verfügbar.
iBooks 3.0 kommt
Der Klassiker von Jane Austen "Pride and Prejudice" hat heute in der Keynote einen prominenten Auftritt. Davon träumt so mancher App-Entwickler.
Phill Schiller kommt auf die Bühne
Phill Schiller ist für die Mac-Sparte auf der Keynote verantwortlich, er darf die neue Hardware präsentieren.
Das Macbook Pro mit 13 Zoll ist derzeit das dünnste Macbook der Pro-Serie, wie erwartet mit Retina Display.
Macbook Pro Retina mit 13 Zoll
Das neue Macbook bietet Magsafe 2, zwei Thunderbolt-Anschlüsse, USB 3, HDMI out, SD-Kartenstecker, 13,3 Zoll Diagonale mit 2560 mal 1600 Pixel, Intel Dual-Core i5 oder i7 Ivy Bridge, bis 8 GB RAM, 768 GB, Bluetooth 4.0...
Das Macbook Air kostet nun ab 999 US Dollar, das Macbook Pro ab 1200 und mit Retina-Display ab 1699 US-Dollar.
iMac ohne CD-Rom
DIe neue Generation des iMac führt zwar noch kein Retina Display, hat aber ein spektakuläres Design und an inneren Werten viel zu bieten.
Fusion Drive bei iMac
Fusion Drive ist eine hybride Festplatte mit HDD und SSD, OS X lagert häufig genutzte Daten in den Flash-Speicher.
Mac Mini Server 999 US Dollar
Der neue Mac Mini Server für 999 US-Dollar.
Die Menschen lieben ihre iPads
100 Mio. iPad sind bereits verkauft - doch es sollen noch mehr werden.
iBooks Author
Es geht in die Richtung Bildung. iBooks Author hat Apple extra für diesen Bereich veröffentlicht. Heute kommt der Nachfolger iBooks Author 2.0
iPad Mini kommt
Das iPad Mini kommt also doch!
Gegenmittel gegen Android
Das neue iPad Mini zielt gegen Android: besser verarbeitet, größeres Display
Der kleinere Bruder erbt immer Sachen von dem älteren, diesmal den A5-Chip.
Der kleinere Bruder erbt vom älteren, das ist auch bei Apple so: Das kleine iPad erhält den A5-Chip.
iPad Mini im Vergleich zum iPad
Das iPad Mini ist dünn wie ein Bleistift, und deutlich kleiner und leichter als ein iPad.
Smart Cover Mini für das iPad Mini
Fünf neue bunte Smart Cover Mini kommen mit dem iPad Mini.
iPad Mini kostet ab 329 US-Dollar.
Das iPad Mini kostet ab 329 Euro aufwärts, die teuerste Variante mit 64 GB schlägt mit 529 Euro zu Buche.
Für die Hosentasche
Ein Konzept für die Hosentasche - das iPad Mini ist dünn, leicht, handlich.
Technische Spezifikationen des iPad Mini
Das iPad Mini bringt zwei Kameras - iSight und Facetime HD. Es ist mit 16, 32 und 64 GB, mit Wi-Fi und Cellular, in Schwarz und Weiß erhältlich.
Preise im deutschen Apple Store
Das iPad Mini kostet ab 329 Euro für das kleinste Modell mit 16 GB Speicherplatz. Verfügbar ist das iPad Mini in Deutschland ab dem 2. November.
Tim Cook kommt wieder auf die Bühne.
Tim Cook kommt wieder auf die Bühne. Sprich, es ist Zeit für eine Zusammenfassung. Viele Neuheiten – nur eines fehlt noch: iTunes 11.
iPad Mini in Schwarz
Die offiziellen Bilder des iPad Mini sehen den Renderings aus diversen Quellen zum Verwechseln ähnlich. Schon vor Monaten kursierten solche Design-Studien, wie die hier gezeigte durch das Internet.
Siri auf dem iPad Mini
Siri darf auf dem kleinen iPad Mini nicht fehlen. An sich bringt das kleinere Tablet von Apple alle technischen Voraussetzungen für das einwandfreie Funktionieren des intelligenten persönlichen Assistenten von Apple. Der A5-Chip von Apple ist auch in iPhone 4S und iPad 2 eingebaut, das iPhone 4S bringt Siri mit.
Smart Cover Product Red
Auch bei den neuen Smart Covers vertreten: Die Linie "Product Red" in leuchtendem Rot steht für die wohltätige Aktion von Apple - ein Teil des Erlöses kommt einer AIDS-Stiftung zu Gute.
Das iPad Mini hat die gleiche Auflösung des Displays wie das iPad 2: 1024 mal 768 Pixel. Dies macht 163 Pixel pro Inch. Zwar erreicht es nicht die Retina-Auflösung wie das iPad der vierten und dritten Generation, die Qualität der Bilder lässt sich sehen.
Als direkte Konkurrenz zu Amazons Kindle Fire oder dem Google Nexus will Apple das iPad Mini nicht verstanden wissen, erklärt der Marketingchef des Unternehmens Phil Schiller auf der Keynote im California Theatre in San Jose. Denn das iPad Mini sei wie das vor anderthalb Jahren vorgestellte iPad 2, nur besser. Gleich ist der A5-Prozessor und die Anzahl der Pixel, 1024 mal 768 Bildpunkte verteilen sich auf den Bildschirm mit 7,9-Zoll-Diagonalte. Besser als das iPad 2 sind aber die Kameras - Facetime HD für die Vorderseite, 5 Megapixel für die Rückseite, die drahtlosen Schnittstellen (LTE und Wi-Fi 802.11 a/b/g/n) und der Lightning-Anschluss, den Apple nun auch im iPad verbaut.
Das iPad Mini ist in unserer Redaktion eingetroffen. Halyna Kubiv hat die Ehre, das kleine Touchpad von Apple auszupacken
Schon die Verpackung des iPad Mini macht deutlich, wie klein Apples Neuzugang ist
Zunächst muss man die Verpackung des iPad Mini von der eingeschweißten Folie befreien
Wie Weihnachten, gleich hält unsere Kollegin das iPad Mini in der Hand
Und...
Gleich...
Jetzt. Nur noch den obligatorischen Plastikschutz entfernen, mit den alle iOS-Geräte von Apple geschützt sind
Das iPad Mini ist leicht und sehr handlich
Der erste Start des iPad Mini
In der Zwischenzeit werfen wir ein Blick auf den Lieferumfang: Zu sehen das Lightning-USB-Kabel und die Schnellstart-Anleitung
Sehr schön: Unter der Schnellstart-Anleitung befindet sich ein USB-Netzstecker
Ein Netzstecker würden wir uns auch für die iPod-Modelle wünschen, sie kommen aber lediglich mit einem USB-Kabel.
Wie man das Lightning-Kabel auch dreht - man kann es einstecken, wie man möchte.
Unser Kollege Christian Möller erstellt ein kleines Video
Hier haben wir zum Größenvergleich ein iPad mit auf den Tisch gelegt
Deutlich schmaler und leichter ist das iPad Mini im Vergleich zum großen Bruder. So ist es für unterwegs viel handlicher.
Die Rückseite des ipad Mini im Vergleich. Die Ecken sind kantiger als bei den stark abgerundeten Ecken des iPad.
Deutlich flacher und kleiner ist das iPad Mini im Vergleich zum iPad, hier ein iPad 3
Der Bildschirm hat beim iPad Mini einen schmaleren Rand als beim iPad 3
Nach dem Einrichten des iPad Mini, das in wenigen Minuten erledigt ist, surfen wir gleich eine der wichtigsten Internet-Seiten an, die es gibt :-)
Das iPad Mini liegt gut in der Hand.
Hier erhält man einen Eindruck, wie klein und flach das iPad Mini ist
Das iPad Mini würde gut in ihre Handtasche passen, meinte unsere Kollegin Halyna Kubiv. Mal abwarten, Weihnachten ist ja schon bald
Das iPad Mini ist mit 7,2 Millimetern deutlich dünner als die anderen iPad-Modelle, das Gewicht beträgt etwas mehr als 300 Gramm - das iPad Mini lässt sich bequem in einer Hand halten. Dafür biete es aber mit seinem gegenüber anderen Geräten der 7-Zoll-Klasse einen deutlich größeren Bildschirm, die Nutzererfahrung sei die eines Tablets und nicht die eines zu groß geratenen Smartphones. Websites ließen sich in voller Pracht betrachten und nicht zuletzt die mehr als 275.000 für die iPad-Ausmaße angepassten Apps würden gegenüber dem Angebot für Android (dessen Name Schiller nicht in den Mund nahm) deutliche Vorteile bieten. Das neue Mini sei also "jeden Zoll ein iPad", wie der Apple-Slogan zum iPad Mini lautet. Die Preise liegen daher auch etwas über den Erwartungen der meisten Analysten, die von einem Einstiegspreis unter 300 US-Dollar ausgegangen waren. Das kleinste iPad Mini mit 16 GB Flash-Speicher und Wi-Fi kostet 329 Euro, die Modelle mit 32 GB und 64 GB sind für 429 und 529 Euro zu haben. Die Ausführung mit LTE Chip - Apple nennt das Modell offiziell Wi-Fi + Cellular - kosten jeweils 130 Euro mehr.
Auch dem "großen" iPad verpasst Apple ein Update und rüstet diesen mit der neuen Lightning-Schnittstelle aus. In die vierte Generation des iPad baut Apple zudem einen schnelleren Prozessor ein, den selbst konzipierten Chip A6X. Das Retina-Display bleibt wie bisher, wie auch die Preise. Apples iPad-Produkt-Matrix besteht nun aus iPad Mini und iPad 2, die jeweils 1024 mal 768 Pixel zu bieten haben und dem iPad der vierten Generation mit Retina-Display, das über viermal so viele Pixel (doppelt in beiden Dimensionen der Bildschirmfläche) verfügt. Nicht das iPad 2 verschwindet also aus dem Angebot, sondern das in diesem März vorgestellte "neue" iPad - das in ein "ganz neues" iPad sich weiter entwickelt hat.
Der neue iMac 2012 kommt ohne optischen Datenträger aus.
Foto: ©Macworld/Techhive
Der neue iMac 2012 kommt ohne optischen Datenträger aus.
Das kleinere iPad ist nach Apples Wortlaut nicht die Reduzierung, sondert Verdichtung aller Funktionen, die auch das iPad 10 Zoll führt.
iBooks 3.0 ist ab heute Nacht verfügbar.
iPad Mini im Vergleich mit dem iPad der vierten Version.
Tim Cook zeigt das iPad Mini der Presse.
Der Smart Cover kommt auch mit dem iPad Mini.
Apple hat die deutschen Preise leicht erhöht, in den USA bleiben sie wie bisher – kurz gesagt: Umrechnungsanpassung. Das günstigste Modell mit Wi-Fi und 16 Gigabyte Speicherplatz kostet 499 Euro (bisher 479 Euro), das teuerste bis zu 829 Euro. Dabei sind 64 Gigabyte Speicher und der Mobilfunkchip enthalten. Dies bedeutet auch: An der grundsätzlichen Konfiguration hat sich seit dem ersten iPad nichts geändert. 16 bis 64 GB, mit und ohne Mobilfunk.
Laut Apple hat der A6X die doppelte Rechen- und Grafikleistung wie der A5X aus dem iPad 3. Im Vorgänger und im iPhone 5 gibt es bisher einen Gigabyte RAM.
Nur etwa 100 Persone warten heute morgen aus das kleine Gerät
Die Schlange ist bei Weitem nicht so lang wie bei einem iPhone. Etwa 100 Personen warteten kurz vor 8 vor dem Apple Store.
Nur etwa 100 Persone warten heute morgen aus das kleine Gerät
Die Schlange ist bei Weitem nicht so lang wie bei einem iPhone. Etwa 100 Personen warteten kurz vor 8 vor dem Apple Store.
Die Sicherheitsleute sind auch anwesend.
Security ist anwesend, doch die meisten Sicherheitsleute warten hinter dem Gebäude. Heute werden sie wohl nicht gebraucht.
Der erste Kunde mit einem iPad Mini
Interview mit dem ersten Kunden. Nach eigenen Angaben wartet er bereits seit Mittwoch Abend vor dem Store.
Schlange vor dem Store
So sah die Schlange in voller Länge kurz vor dem Countdown um acht.
Die LTE-Umsetzung beim iPad 3 war kein Ruhmesblatt für Apple. Groß mit LTE angekündigt, was sich dann als "LTE für Nordamerika" herausstellte. Jetzt hat Apple hier nachgebessert. Doch der neue Mobilfunkchip im iPad 4 hat exakt die gleichen Limitierungen wie das neue iPhone: LTE funktioniert nur bei der Telekom und nur in größeren Städten, da nur 1800 MHz unterstützt werden. Der Bonner Konzern wird sich darüber freuen, LTE für Apple-Produkte exklusiv vermarkten zu können. Für Bestandskunden anderer Anbieter ist Apples Wahl des Mobilfunkchips jedoch eher ungünstig.
Analysten hatten im Vorfeld versucht, den Einfluss des iPad Mini auf das Gesamtgeschäft auszurechnen. Gene Munster etwa war der Ansicht, Apple würde im Quartal fünf Millionen iPad Mini verkaufen, dafür eine Million iPads in 10-Zoll-Größer weniger, insgesamt 25 Millionen Stück. Am ersten Wochenende verkauft Apple rund drei Millionen iPad Mini und iPad 4, nennt aber keine Details, wie sich diese aufteilen. Die Modelle mit Mobilfunkchip gehen ohnehin erst später in den Handel.
Testbild mit iPad Mini
Foto: ©Macwelt
Testbild mit iPad Mini
Testbild mit iPad 4
Testbild mit iPad Mini (ausschnittvergrößert)
Testbild mit iPad 4 (ausschnittvergrößert)
Neue iMacs, Retina-Macbook mit 13 Zoll-Bildschirm
Die Öffentlichkeit erwartete vor allem Neues zum iPad, kein Wunder, glaubt man den von Tim Cook präsentierten Zahlen, nach denen Apple im Tablet-Markt 91 Prozent der Anteile hält. So war auch die Keynote dramaturgisch aufgebaut, wie üblich kam das Wichtigste zum Schluss. Doch darf man die Neuerungen bezüglich des Mac nicht unterschätzen, zumal Apple zumindest in den USA nun die für sich die Marktführerschaft sowohl bei Desktops als auch bei Notebooks für sich beansprucht. Nicht schlecht für einen Hersteller, der vor wenigen Jahren noch als einer für die Nische gegolten hat.
Der neue iMac macht auf dem Schreibtisch eine gute Figur. Hier das 21,5-Zoll-Modell.
Foto: ©Macwelt
Der neue iMac macht auf dem Schreibtisch eine gute Figur. Hier das 21,5-Zoll-Modell.
Spieglein, Spieglein. Das Glasscheibe reflektiert nach wie vor. Allerdings hat Apple die Spiegelungen im Vergleich zu den Vorgängermodellen deutlich reduzieren können.
Am Rand ist der neue iMac nur noch 5 mm dick. Zur Mitte hin wölbt er sich allerdings deutlich aus.
Die Frontscheibe ist sehr exakt in das Alu-Gehäuse eingepasst.
Am oberen Rand und auf der Rückseite befinden sich zwei Mikrofone. Sie eignen sich gut für die Diktierfunktion, die Apple mit OS X 10.8 Mountain Lion eingeführt hat.
Schöner Rücken: Auch von hinten macht der iMac eine gute Figur. Das geschwungene Alu-Gehäuse wirkt fast organisch.
Die Ports (vlnr): Kopfhörer, SD-Card, 4 x USB 3, 2 x Thunderbolt, Gigabit Ethernet. Auf einen Audio-Eingang und Firewire muss man nun verzichten.
Hinter dem Haltearm verbirgt sich der Luftauslass. Angesaugt wird die Luft über Schlitze an der Unterseite. Die Zirkulation ist sehr gut, selbst unter Volllast bleiben die internen Lüfter meist unhörbar.
So will Apple auch weiterhin mit dem Mac Innovationen zeigen. Wie erwartet folgt auf das im Juni gezeigte Macbook Pro mit Retina-Display und 15-Zoll-Bildschirm nun eine Version mit 13-Zoll-Display, das 2560 mal 1600 Pixeln Platz bietet - doppelt so viele wie herkömmliche HD-Fernseher. Das neue Macbook bietet unter anderem zwei Thunderbolt- und zwei USB-3.0-Anschlüsse, Ivy-Bridge-Prozessoren der Reihen i5 und i7 und eine hochauflösende iSight-Kamera - ein optisches Laufwerk ist aber wie beim 15-Zöller nicht mehr dabei. Die Preise beginnen bei 1.699 US-Dollar für die Variante mit 128 GB Flash-Speicher und Core-i5-Chip. Apple will die neuen Macbook Pro Retina ab sofort ausliefern, deutsche Preise liefern wir im Lauf des Abends nach. Eine größere Variante kostet 1.999 US-Dollar, die bisherigen Macbook Pro (ohne Retina Display) bleiben im Angebot.
Frisch eingetroffen: Der iMac 2012 mit 21,5 Zoll großem Display.
Foto: ©Markus Schelhorn
Frisch eingetroffen: Der iMac 2012 mit 21,5 Zoll großem Display.
Die Verpackung des iMac 2012 ist komplett neu gestaltet
Frisch ans Wek, unsere Kollegin Christiane Stagge packt den iMac aus.
Die Tastatur und Maus des iMac 2012 befinden sich in einem kleinen Karton, der im Styroporschutz eingeschoben ist
Wir öffnen den Karton mit der Tastatur später
Zunächst wollen wir den iMac auspacken
Praktisch: Die Front der Varpackung kann man aufklappen. So lässt sich der iMac 2012 bequem auspacken.
Der iMac ist gut gepolstert und fixiert.
Drei Styropor-Teile halten den iMac noch in der Verpackung
Das Netzkabel ist außer Tastatur und Maus das einzige mitgelieferte Zubehör beim iMac 2012 .
Platikfolien und ein Styropor-Überzug schützen den iMac 2012 zusätzlich
Man erahnt schon den Inhalt
...noch ein Blick von hinten
Und schon geht es an das endgültige Auspacken des iMac 2012
...natürlich mit dem gebührenden Feingefühl...
So, es sind nur noch zwei Plastikfolien am iMac
...aber nicht mehr lange...
Ein bischen Gefummel ist es schon, die Plastikfolie zu entfernen - besonders, wenn man den iMac endlich in voller Pracht sehen möchte
Geschaft. Dies ist übrigens der komplette Lieferumfang des iMac 2012
Nun packen wir die Tastatur aus
Schick, aber schon wieder eine Plastikfolie...
Mit dabei: eine Apple Magic Mouse. Kabellos.
Und eine Schnellstart-Anleitung sowie ein Putz-Tuch. Eine Installations-DVD gibt es nicht, das ist mittlerweile zu altmodisch.
Tastatur und Maus: Das 70 Euro teure Apple Wireless Keyboard sowie die ebenso teure Magic Mouse.
Unser Tipp: Man kann im Apple Store auch eine Tastatur mit Ziffernblock wählen, und das ohne Aufpreis.
Schick: Der iMac 2012 von der Seite.
Der schmale Rand des iMac 2012. Die Verarbeitung des iMac ist hervorragend.
Ein paar Details des iMac
Der Lüftungsschlitz auf der Rückseite des iMac
Das ist Neu: Unterhalb vom Stromanschluss ist ein Schlitz für ein Kensington Click Safe. Wir haben es schon kurz ausprobiert, es passt.
Die Anschlüsse des iMac
Der Einschalter ist an der gewohnten Stelle, Umsteiger müssen nicht suchen
Der schmale Rand des iMac
Apple
Und weil er so schön ist, der komplette Rücken des iMac
Der Standfuß ist identisch mit dem Vorgänger-iMac. So kann man auch die Diebstahlsicherung Kensington Safe Stand und Safe Dome am iMac anbringen. Diese Lösungen sind deutlich stabiler als nur das Click Safe.
Schick auch von der Seite, der iMac 2012
Auch der Mac Mini bekommt ein Update mit Ivy-Bridge-Prozessoren und USB 3.0, sonst ändert sich wenig am kleinsten Mac. Den iMac hat Apple jedoch deutlich überarbeitet. Die neue Generation des iMac ist deutlich flacher als alle seine Vorgänger, was Apple vor allem durch den Verzicht auf ein optisches Laufwerk gelingt. Doch auch das Display ist dünner geworden, eine etwa zwei Millimeter dicke Lücke zwischen Glas und Display verschwunden. Glas und Display sind miteinander laminiert, was der Qualität der Bildschirmdarstellung helfen soll, etwa mit 75 Prozent weniger Reflexionen. Der iMac dürfte sich aber noch schlechter auseinander bauen lassen als seine Vorgänger. Apples Phil Schiller verspricht zudem, dass die Displays schon bei der Produktion individuell kalibriert wurden.
So geht schlank: Der neue 21.5-Zoll iMac ist an seiner dünnsten Stelle gerade einmal 5mm dick und wird zur Gerätemitte hin etwa 4cm dick.
Foto: ©iFixit
So geht schlank: Der neue 21.5-Zoll iMac ist an seiner dünnsten Stelle gerade einmal 5mm dick und wird zur Gerätemitte hin etwa 4cm dick.
Auf der Geräterückseite befindet sich wie gewohnt ein Gelenk, das das Display hält, sowie die Abluftschlitze und die Anschlüße des neuen iMac.
Diese sehen wir hier nochmal im Detail: Ein SD-Karten-Steckplatz (Orange), Audiobuchse (Rot), 4-mal USB 3.0 (Gelb), 2-mal Thunderbolt (Grün), sowie eine Ethernet-Buchse (Blau). Soweit bringt der neue iMac also keine Überraschungen mit.
Unter dem Display versteckt sich das Innenleben des neuen iMac ...
... Und das hat es in sich. Denn man merkt, wie besessen man daran gearbeitet hat, hier und da den einen oder anderen Millimeter einzusparen.
Beispiel gefällig? Die Festplatte ist hier gut zu erkennen: Apple hat die bisher verbaute 3,5-Zoll Baugröße rausgeworfen und durch eine schlankere, vom Laptop bekannte 2,5-Zoll Festplatte ausgetauscht. Das Problem: In Sachen Performance kommen die 2,5-Zoll Festplatten nicht an Ihre großen Brüder und Schwestern heran. Nur durch des Fusiondrive kann der Geschwindigkeitsnachteil kompensiert werden.
Neu ist nicht nur die Baugröße der Festplatte, sondern auch Ihre Gummiverschalung: Hier versucht Apple wohl die Vibrationen der HDD so klein wie möglich zu halten.
Kämpft man sich bei der Demontage bis zum Logicboard des iMac vor, hat man die komplette Demontage fast geschafft.
Der Wireless-Chip.
Die Airport-Karte kommt in diesem iMac-Modell wieder von Broadcom.
Die Airport-Karte im Detail.
Auf der Airport-Karte sitzt prominent platziert der Broadcom BCM4331 WLAN-Chip (Rot). Die drei Wifi-Antennen (Orange) sitzen am unteren Ende der winzigen Karte. Neu ist im Vergleich zum Vorjahr, dass auf der Airport-Karte auch noch der Bluetooth-4.0-Chip BCM20702 (Gelb) mit verbaut ist.
Auf der Rückseite des Logicboard kommen die RAM-Steckplätze zum Vorschein. Der Arbeitsspeicher ist zwar durch den Nutzer austauschbar, durch die verschachtelte Bauweise ist der Weg bis hierhin aber äußerst beschwerlich – pikanter Weise lässt Apple sich die werksseitige Aufrüstung ziemlich üppig bezahlen. Apple verwendet im Übrigen hier PC3-12800-er Riegel.
Nach dem Entfernen der Heat-Sink ...
... kommt der hier verbaute Core i5-Prozessor zum Vorschein.
Hier sieht man das Logicboard nochmal in Gänze: Neben den RAM-Steckplätzen und dem Prozessor kann man gut den Grafikchip Geforce GT 640M (Rot) mitsamt Video-RAM (Grün), sowie den Intel E213B384 Platform-Controller-Hub (Orange), den Texas Instruments Stellaris LM4FS1AH Microcontroller (Gelb), einen National Semiconductor VM22AC Chip (Blau), den Delta 8904C-F Chip (Violett) sowie den Broadcom BCM57765A1KMLG Gigabit Ethernet Controller mit integriertem SDXC Kartenleser (Schwarz) erkennen.
Hat man alle Teile herausgeholt, bleibt lediglich die Alu-Verschalung des iMac übrig.
Am Ende überwiegt bei uns der Zwiespalt: Zum einen ist es schlicht beeindruckend, wie Apple es schafft, die Bauteile derart Platzsparend zu verteilen, ohne Abstriche bei der Leistung der Komponenten machen zu müssen. Auf der anderen Seite ist der neue iMac alles, aber nicht wirklich aufrüstbar: Um das Display zu lösen benötigt man eine Heißluftpistole, um an den RAM heranzukommen ist es nötig, das komplette Gerät zu demontieren.
Wie bisher ist der iMac in den Größen 21,5 Zoll und 27 Zoll erhältlich, die Prozessoren i5 und i7 (optional) entstammen der Ivy-Bridge-Baureihe. Besondere Neuerung: Apple setzt beim Speicher auf eine Hybrid-Lösung und nennt das Fusion Drive: ein 128-GB-Flash-Drive ist mit einer 1-TB-Festplatte (wahlweise auch 3 TB fassend) kombiniert und dabei logisch verbunden, so dass der Nutzer nur ein Volume zu Gesicht bekommt. System und häufig gebrauchte Programme starten vom schnellen Flash-Drive, alle anderen von der großen, aber trägen Festplatte. In Deutschland ist der 21.5-Zöller ab November für 1.549 Euro erhältlich, der 27-Zöller wird ab Dezember für 1.879 (2,9 GHz Core i5) respektive 2.049 Euro (3,2 GHz Core i5) ab Dezember in den Regalen stehen.
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