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Macwelt Replay 3/04

17.01.2004 | 09:48 Uhr |

Jetzt schlägt's XIII / Von Aliens entführt / Ed Fries verlässt Microsoft Game Studios / Lara-Erfinder hat neue Heimat / Master Chief goes Fasching / Samurai im Wohnzimmer / Noch mehr GTA-Markennamen / Sony knackt 70-Millionen-Grenze / Mac-Schnäppchen: Icewind Dale / Konsolen-Schnäppchen: Beyond Good & Evil (PS2)

Jetzt schlägt's XIII

Auf PC, Playstation 2 und Xbox ist das Comic-Abenteuer zur belgischen Kultserie "XIII" bereits erschienen, im zweiten Quartal dieses Jahres gibt es das außergewöhnliche 3D-Spiel in Cel-Shading-Optik auch für unsere geliebten Macs. Auf Basis der Unreal-2-Engine zaubert Zonic im Auftrag von Feral Interactive die spannende Geschichte um einen Mann ohne Namen und Gedächtnis, der den Präsidenten der USA ermordet haben soll. Auf der Suche nach der Wahrheit trifft der Hauptdarsteller, im englischen Original von Akte-X-Star David "Mulder" Duchovny gesprochen, auf zahlreiche Personen aus seiner offensichtlichen Vergangenheit, und erlebt dabei effektvoll in Szene gesetzte Erinnerungs-Flashbacks. Den Multiplayer-Teil des Spiels will Zonic kompatibel mit der PC-Fassung machen, womit Deathmatches oder Capture-the-Flag-Sessions zwischen den beiden Welten kein Problem sind.

Info: Feral Interactive

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Von Aliens entführt

Kein Releasedatum, kein Publisher, aber beeindruckende Screenshots: "Abducted" (Entführt) von Contraband Entertainment ist derzeit für PC, Xbox und Mac parallel in Arbeit, und versetzt den Spieler in die Rolle eines von Außerirdischen entführten Erdlings. Offiziell stuft der Entwickler das Spiel als Adventure ein, aber die Action soll bei der mehr oder weniger organisierten Flucht nicht zu kurz kommen. Besonderes Augenmerk gilt vor allem der tollen Grafik, die Contraband mit einer eigenen 3D-Engine umsetzt. Echtzeitbeleuchtung, realistischer Schattenwurf und exzessives Bump-Mapping, um Oberflächen räumliche Tiefe zu verleihen, erzeugen eine unheimliche und dichte Atmosphäre im Reich der Aliens. Massenweise Screenshots gibt es auf der offiziellen Website von Contraband Entertainment.

Info: Contraband Entertainment

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Ed Fries verlässt Microsoft Game Studios

Selbst für Insider kam Anfang dieser Woche die Meldung überraschend, dass sich Ed Fries nach 18 Jahren vertrauensvoller Arbeit bei Microsoft vom Redmonder Windows- und Xbox-Erfinder verabschiedet. Ed Fries erlangte durch zahlreiche Firmeneinkäufe für die Microsoft Game Studios bei den Fachleuten Ruhm und Ehre, immerhin nahm er solche Firmen wie Ensemble Studios ("Age of Empires"), Rare ("Perfect Dark") oder Bungie ("Halo") unter Vertrag. Ed Fries möchte sich nach eigenen Angaben mehr auf die eigene Familie konzentrieren können, nach einer kleinen Pause aber auf jeden Fall wieder im Spiele-Business mitmischen. Böse Zungen behaupten, dass Fries seinen Hut nehmen musste, nachdem diverse potenzielle Topseller für Microsofts Xbox wie "Project Gotham Racing 2" oder der erste Xbox-Titel von Rare "Grabbed by the Ghoulies" trotz guter Presse und enormer Werbung nur unterdurchschnittlichen Absatz fanden.

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Lara-Erfinder hat neue Heimat

Zusammen mit Adrian Smith hat Lara-Croft-Vater Jeremy Heath-Smith eine neue Aufgabe gefunden. Mit ihrer eigenen Entwicklerfirma "Circle Studios" wollen die beiden ehemaligen Mitarbeiter von Core Design ("Tomb Raider", "Thunderhawk") vor allem für Konsolen von Sony und Microsoft neue Spielewelten schaffen. Zusammen mit den beiden Gründern gehen 35 Angestellte an den Start, die ebenfalls hauptsächlich bei Core Design beschäftigt waren. Derzeit sind bereits zwei Projekte für Playstation 2 und Xbox in der Pipeline, mehr Informationen dazu gibt es wahrscheinlich auf der kommenden Electronic Entertainment Expo (E3) in Los Angeles im Mai.

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Master Chief goes Fasching

Amerikaner verkleiden sich hauptsächlich im Herbst zu Halloween, in Deutschland gibt es sogar zwei Jahresereignisse, an denen Verkleidungen angesagt sind. Für besonders hartnäckige Fans von Bungies "Halo" hat sich ein US-Shop an Replikas der kantig-grünen Rüstung des Master Chiefs gemacht. Zum nicht gerade als Schnäppchen zu bezeichnenden Preis von 3500 US$ bekommt der zahlungskräftige Käufer mehrere Elemente aus Aluminium und Fiberglas, inklusive verspiegeltem Sichtschutz und den bekannten blauen Leuchtdioden jeweils links und rechts des Visiers. In wenigen Tagen soll es die Master-Chief-Rüstung zum Online-Kauf geben. Wer nicht ganz so tief in die Tasche greifen möchte, kann sich alternativ auch unbemalte Einzelteile zulegen und selbst mit passender Farbe Hand anlegen.

Info: Nightmare Armor

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