Letzte Bastion: Daten-Roaming im Ausland Es sind Zahlen aus Absurdistan: Die Wettervorhersage für 49 Cent, fünf Mails für 5,40 Euro, einmal die Homepage des Spiegel für 4,90 Euro, die Wegbeschreibung vom Hotel zum Bahnhof für acht Euro und ein Song aus dem iTunes Store für sage und schreibe fünfzig Euro.
Kann nicht sein? Wer mit dem iPhone im Ausland unterwegs ist, und sei es auch nur kurz hinter der deutschen Grenze, zahlt diese Preise tatsächlich. Wer hier nicht aufpasst, wird gnadenlos abgezockt - alles ganz legal und per unterschriebenem T-Mobile-Vertrag besiegelt. Dass T-Mobile die eigenen Kunden so schamlos ausnehmen kann, hat einen einfachen Grund: Roaming-Gebühren im Ausland unterliegen zwar EU-weiten Beschränkungen, allerdings nur solche für Telefonate. Daten-Roaming wird von den Beschränkungen nicht erfasst, und die Telefongesellschaften können richtig zulangen. Eine technische Begründung gibt es hier nicht. Dabei eignet sich das iPhone ideal als Reisebegleiter. Es ist Reiseführer, Wörterbuch, Wegweiser, Restaurantführer, Fahrplanauskunft und vieles mehr - alles in einem. Doch was nutzen einem diese Fähigkeiten, wenn man nachher hunderte von Euro an Gebühren zahlt? Bis die EU dem Missbrauch Schranken setzt, muss man sich anders behelfen. Wie man T-Mobile ein Schnäppchen schlägt, das zeigen wir in der neuen Ausgabe. Der iPhone-Welt.










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