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Macworld Expo 2006: Kommt der Big Bang?

10.01.2006 | 09:44 Uhr |

Alle erwarten Macs mit Intel-Prozessoren, neue iPods und iLife 06. All das wird es auch geben. Doch wenn Apple-Chef Steve Jobs heute die Macworld Expo eröffnet, wird er mehr zu bieten haben: Neue strategische Allianzen im Kampf um den lukrativen Unterhaltungsmarkt.

Was für eine schöne Tradition: Das Jahr beginnt wie immer mit der Macworld Expo - und die Wochen zuvor sind angefüllt mit den wildesten Spekulationen, was Steve Jobs auf seiner Keynote wohl zeigen wird. Kleine Kostprobe? iBooks und Mac Minis auf Intel-Basis, einen Nachfolger für den iPod Shuffle, iLife 06, das ominöse iWeb und, der neueste Gerüchte-Hype, 42-Zoll-Plasma-Mac fürs heimische Wohnzimmer. Während Intel-Macs, iLife und Shuffle so gut wie sicher sind, halten wir uns mit Kommentaren zum Plasma-Mac zurück: zu abwegig einerseits, man weiß aber nie andererseits.

Strategien fürs Wohnzimmer

Während neue Produkte immer der Magnet einer jeden Keynote sind, das Salz in der Suppe, trägt Apple viel wichtigere Schlachten ganz woanders aus - und das kann man ruhig wörtlich nehmen. Denn was sich auf der CES letzte Woche schon angedeutet hat, wird auf der Macworld seine Fortsetzung finden. Microsoft , Intel , sogar Google haben auf der CES ihre Sicht der Dinge dargelegt. Noch ist das heimische Wohnzimmer, die digitale Couch, nicht erobert, doch die Großen der Branche stecken gerade ihre Claims ab. Microsoft bot die xte Vorschau auf die nächste Windows-Version, die in punkto Medienintegration vielleicht einmal Mac-OS X das Wasser soll reichen können. Google startet einen Video-Download-Dienst, der gleich am Anfang nicht funktioniert und Intel bringt mit Viiv gleich eine komplette Unterhaltungsplattform für den Entertainment-PC. So unterschiedlich die Ankündigungen der Branchenriesen waren, gemessen wurden sie nur an einem: an Apple .

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