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Macworld Expo: Apple hat den iMac renoviert

07.01.2002 | 00:00 Uhr |

Schon vor einem Jahr war er im Gespräch und das Time Magazine hat zu früh darüber geplaudert. Jetzt stellte Steve Jobs den neuen iMac offiziell vor.

München/Macwelt - Zum Start der Macworld Expo in San Francisco hat Apple sich vom iMac in seiner bisherigen Form verabschiedet und ein Nachfolgemodell vorgestellt. In der letzten halben Stunde seiner Keynote widmete sich Apple-CEO Steve Jobs exklusiv dem seienr Ansicht nach idealen "digitalen Hub". Zwei Jahre habe Apple an dem Modell gearbeitet und dabei im wesentlichen drei Kundenwünsche berücksichtigt. Mit einem extrem flachen TFT mit Aktivmatrix, G4-Prozessoren mit Taktraten von 700 MHz und 800 MHz sowie einem "Superdrive" in der Spitzenkonfiguration ausgestattet, läute der neue iMac endgültig das "dritte goldene Zeitalter" der Computerindustrie ein.
Wie bereits in der vergangenen Nacht durchsickerte, besteht der Rechner aus einem halbkugelförmigen Fu? mit einem Durchmesser von etwa 26 cm und einem schwenkbaren 15-Zoll-TFT, das man über drei Achsen drehen und kippen kann. An der rückseite des Fu?es sind die Schnittstellen untergebracht, drei Anschlüsse für USB, zwei für Firewire sowie ein 100-MBit-Ethernet-Port. ?ber den Boden des Gehäuses lässt sich der Arbeitsspeicher bis maximal 1 GB aufrüsten, dort findet sich zudem der Steckplatz für die Ethernet-Karte.

In drei Konfigurationen bringt Apple seinen neuen Rechner heraus. Das Einsteigermodell arbeitet mit einem 700-MHz-Prozessor, hat 128 MB RAM vorinstalliert, verfügt über eine 40-GB-Festplatte und ein CD-RW-Laufwerk. Mit Combodrive ist das mittlere Modell ausgestattet, die weiteren Merkmale lauten 700 MHz / 256 MB / 60 GB. Zunächst will Apple jedoch das neue Spitzenmodell mit Superdrive in den Handel bringen, das einen 800-MHz-Prozessor für sich arbeiten lässt und eine 60-GB-Festplatte eingebaut hat . Das mittlere Modell soll im Februar folgen und das kleinste wird im März zu haben sein. Gemeinsam ist den drei iMacs die Grafikkarte GeForce2 MX GPU von Nvidia und eine neue, wei? gehaltene Tastatur sowie die dazu passende Maus. Mit den beiden größeren Modellen gibt Apple auch die von Harman Kardon entwickelten Pro Speaker mit dazu.
Die Preise in Deutschland betragen inklusive Mehrwertsteuer 1.855 Euro, 2.087 Euro und 2.551 Euro. In zwei Konfigurationen bietet Apple auch weiterhin den "klassischen" iMac G3 an, diese kosten 1.159 Euro (500 MHz/128 MB/20 GB/CD-ROM/Indigo) respektive 1.391 Euro (600 MHz/256 MB/40 GB/CD-RW/Snow oder Graphite). pm

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