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Macworld Expo 2007: Protokoll der Jobs-Keynote

09.01.2007 | 17:40 Uhr |

Macwelt berichtet live von der Jobs-Keynote aus dem Moscone-Center zu San Francisco zur Eröffnung der Macworld Expo 2007

20.10 Uhr: Wir beenden unsere Übertragung und danken unserer Crew vor Ort, Sebastian Hirsch und Volker Riebartsch sowie den Macnews-Kollegen Thoams Weiss und Ole Meiners.

20.05 Uhr: Jobs hat also seine Ankündigung in die Tat umgesetzt: Heute gab es nichts über den Mac in der Keynote zu hören. Keine aktualisierten Rechner, kein Acht-Core-Mac-Pro, auch keine Software wie iLIfe 07 oder iWork 07. Weitere Details zu Mac-OS X 10.5, etwa den Veröffentlichungstermin, haben wir auch nicht gehört. Für Mac-Anwender, die sich für Telefonie nicht und für den iPod nur wenig interessieren, war das eine mehr als enttäuschende Keynote. Die Wall Street dürfte aber ausflippen. Und das tut sie auch: AAPL sind gegenüber gestern schon um über 8 Prozent gestiegen und stehen jetzt auf 92,36 US-Dollar.

20.00 Uhr: Ein Prozent Marktanteil im Telefonmarkt würde zehn Millionen verkaufte Geräte bedeuten. Apple wird aber sicher in der Lage seinm einen höheren Marktanateil zu erzielen. Steve fasst die Keynote zusammen. Apple heißt jetzt nicht mehr Apple Computer Inc. sondern nur noch Apple Incorporated. Schließlich baut die Firma nicht mehr nur Computer. Ende der Keynote, großer Applaus! Aber zum Schluss noch ein Schmankerl: Der mehrfache Grammy-Gewinner John Mayer tritt (mal wieder) auf.

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19.57 Uhr: Steve übernimmt wieder nach dem wenig inspirierenden Vortarg von Sigman...

19.53 Uhr: "iPhone is a brekthrough wireless experience". Ja, das haben wir irgendwie geahnt.

19.50 Uhr: In Europa kommt das iPhone erst Ende 2007, in Asien erst 2008. Partner in den USA: Cingular. Apple hat bei der Visula Voicemail mit Cingular kooperiert, Stan Sigman, der CEO des Mobilfunkunternehmens kommt auf die Bühne. Sigman ist von dem Gerät mehr als begeistert.

19.45 Uhr: Batterielebensdauer: Fünf Stunden bei Benutzung. Bluetooth-Headset ist auch dabei. Im iPhone stecken insgesamt 200 Patente. Die Kosten des iPhone, mit allen seinen funktionen in der 4-GB-Varainte mit Zweijahresvertrag: 499 US-Dollar. Das 8-GB-iPhone: 599 US-Dollar. Erhältlich ab Juni. Ohhh.

19.43 Uhr: "Keiner wird mehr das Telefon so wie bisher nutzen".

19.40 Uhr: Steve lässt die Red Hot Chili Peppers "Snow" dudeln, doch dann ruft Phil Schiller an. Der will ein Foto von Steve, das er auf seinem iPhone findet und an Phil mailt, während beide weitersprechen.

19.35 Uhr: Google hat nciht vor, mit Apple zu mergen. Aber man arbeitet eng zusammen. Jetzt kommt auch noch Yahoo-Gründer Jerry Yang auf dei Bühne. Es war schon immer sein Wunsch, mit dem Hersteller dieser "unglaublichen Devices" zusammenzuarbeiten.

19.34 Uhr: Eric Schmidt, Appleaufsichtsrat und CEO von Google, kommt auf die Bühne. Großer Applaus! Im iPhone steckt jede Menge Google.

19.27 Uhr: Jobs zeigt noch einige Internetfunktionen, etwa die Nutzung von Widgets. Und ruft Starbucks an. Ein Kaffee, das wäre jetzt was. Das iPhone hat herausgefunden, wo es benutzt wird und die nächste Fililale des Kaffeehauses aufgestöbert. 4000 Latte to go. Naja, vielleicht besser doch nicht.

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19.22 Uhr: Aus der Mail-Applikation kann man mit einem Klick den Sender anrufen, Bildanhänge lassen sich einfach betrachten und der Bildschirm zur Ansicht teilen. Der Aufruf von Websites von unterwegs ist auch kein Problem.

19.18 Uhr: Internet-Kommunikation: Echte E-Mail-Funktionen, und: "der beste Web-Browser der Welt": Safari läuft auf dem iPhone. Widgets sind auch drauf, Google Maps. Das Telefon kommuniziert automatisch via EDGE oder WiFI mit dem Internet und schaltet automatisch zwischen den Protokollen hin und her. Yahoo bietet allen iPhone-Anwendern freie IMAP-e-mail. Wenn neue E-Mail in das Postfach kommt, ist sie auch sofort per Push-Technologie auf dem iPhone.

19.15 Uhr: Das iPhone hat auch eine Kamera. Unterwegs geschossen Bilder kann man gleich daheim zum Bildschirmhintergrund seines Mac machen.

19.12 Uhr: Visual Voicemail. Al Gore hat Steve Jobs eine Voicemail auf dem iPhone hinterlassen. Mit wem Apple koopiert, um diese Services anzubieten, sagt Jobs später.

19.10 Uhr: Demonstration der Telefonfunktion. Mit einem Touch wird die Verbindung aufgebaut, die Benutzeroberfläche des iPhone passt sich an, Telefonkonferenzen alssen sich einfach aufbauen, wie Jobs mit Jonathan Ive und Phil Schiller demonstriert.


19.08 Uhr: Das Handy ist Quad-band, um praktisch weltweit zu funktionieren. Versteht sich auf GSM, EDGE, WIFI und Bluetooth.

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19.05: Was noch nicht klar ist: Telefonfunktion mit welchem Provider und warum ist das iPhone ein "breakthrough internet-device". Aber wir haben ja noch eine Stunde um das zu klären. Go ahead Steve! Die Killer-App auf dem Telefon ist: Telefonienre. "Leute wählen sich die Finger wund". Das iPhone synchronisiert aber einfach mit dem Mac und holt sich die Daten von dort. Nicht mehr wählen, nur noch telefonieren.

19.02 Uhr: TV-Shows (The Office) oder Filme (Piraten der Karibik) machen erst jetzt so richtig Spaß.

19.00 Uhr: Jobs führt vor, wie leicht man das iPhone zwischen seinen Inkarnationen hin- und herschlatet. Vom iPod zum Telefon zum Videoplayer. "Touch your Music". Die Beatles singen dazu: With a little help from my friends. Coverflow ist jetzt auch auf dem iPod zu haben.

18.57 Uhr: Das Apple-Telefon hat noch ein paar andere Dinge zubieten: Ein Sensor misst die Entfernung des Geräts zum Anwender. Nimmt er es an das Ohr zum telefonieren, dreht das iPhone die Lautstärke der automatisch zurück.

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18.55 Uhr: "Breakthrough Software for mobile devices." Ein anderes "learning" vom iPod: Die einfache Synchronisation mit iTunes auf dem Computer. Das iPhone synchronisert sich mit Kalendern und Adressbüchern. Natürlich ist das Design Apple-like: Dünner als jedes andere Smart-Phone (11.6 Millimeter), aber dennoch ist eine Kamera integriert. Die hat 2 Megapixel Auflösung, der 3,5-Zoll-Screen des Telefons arbeitet mit 160 dpi.

18.50 Uhr: "Und wir haben's patentiert und bringen es auf den Markt." Das iPhone arbeitet mit Mac-OS X. Fünf Jahre vor allen anderen sei die Technik.

18.47 Uhr: Jobs spricht über die Problematik der User-Interfaces mobiler Geräte. Bedienelemente können ihre Bedeutung ändern, für den Anwender nicht immer ersichtlich. Auch Eingabegeräte wie Stifte sind überflüssig. Neue Technologie: Multitouch, Anwender steuert mit Fingergesten.

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18.42 Uhr: Und das Ganze ist nur ein Produkt: iPhone! Erst einmal ein Gag-Bild: iPod mit aufgemalten Telfeon mit Wählscheibe. "Wir haben das Telefon neu erfunden". Appel woltle ein Produkt machen, das smarter ist, als alle anderen Telefonlösungen zuvor.

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18.40: Jetzt etwas anderes: "Darauf habe ich lange gewartet" Was das wohl sein wird? Vergleichbar mit der Einführung des Macintosh, acht Jahre nach Firmengründung. Drei revolutionäre Produkte kommen heute: iPod Widescreen mit Touchscreen, TELEFON und: Break-through internet-communications device! Das ist mehr als alle erwartetet haben. Hallelujah!

18.35 Uhr: Jobs zeigt ein paar Filmbeispiele mit auf Apple TV übertragenen Sendungen. Muss beeindruckend sein, wenn man vor Ort ist. Wir hören hier wenig... Natürlich lassen sich auch Fotos auf Apple TV übertragen oder streamen. Dia-Shows auf großen Fernsehbildschirmen - herrlich. 299 US-Dollar, wohl auch Euro. Schon im Febraur erhältlich, Bestelleungen nimmt Apple heute noch entgegen, wenn die Stores wieder online sind.

18.30 Uhr: Content wird drahtlos auf die Box übertragen, die als Schnittstelle zum (Widescreen-)TV dient. 40 GB Festplatte integriert. Alle drei Drahtlos-Standards b, g und n unterstützt. HD-Video kennt Apple TV im Format 720 p. Apple TV synchronsiert sich automatisch mit einem ausgewählten Rechner und empfängt Streams von bis zu fünf Geräten, die aber Intel-Chips haben müssen.

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18.25 Uhr: 250 Filme sind nun im iTS erhältlichm, bisher 100. Nur Spot für den Zune, der gerade einmal zwei Prozent Marktanteil im Dezmerb erreichen konnte. Apple war bei 64 Prozent. Jobs zeigt neuen iPod-Werbespot. Farbige Silhouetten vor schwarzem Grund. Jetzt spricht Jobs über "iTV", das jetzt "Apple TV" heißt.

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18.22 Uhr: Jobs erzählt etwas über die iPods. Der iPod Video ist der weltpopulärste Video-Player, der iPod Shuffle der kleinste überhaupt. Und der Nano der bestverjkaufte. Der iTunes Store hat nun mehr als zwei Milliarden Songs verkauft. Täglich fünf Millionen Songs verkauft, Apple ist in den USA der fünftgrößte Musikhändler überhaupt, noch vor Amazon. "Wir könnten nicht glücklicher sein!" 15 Millionen TV-Shows bisher verkauft und 1,3 Millionen Filme verkauft. Jobs stellt neuen Partner für den Filmdownload vor. Paramount.

18.20 Uhr: Vor allem neue Käufer zieht der Intel-Mac an. Mehr als die Hälfte aller in den Apple Stores verkauften Macs gehet an Umsteiger. Jobs erwähnt unter Applaus und Gelächter die "I'm a Mac" -Spots und zeigt einen Neuen. Viel Spaß im Publikum! John "PC" Hodgman operiert kompliziert sich auf Windows Vista um. 2007 werde ein großartiges Jahr für den Mac, aber das ist auch alles, was Jobs heute zum Mac sagen will. Na, warten wir es ab.

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18.17 Uhr: Steve Jobs verspricht einen "historischen Tag" und blickt zunächst auf den flotten Wechsel auf die Intel-Plattform zurück, die vor einem Jahr hier begonnen hatte. Dank an die Beteiligten.

18.15 Uhr: Obden Godfather of Apple die Greenpeace-Aktivisten aufgehalten haben, die vor der Tür auf "Green my Apple" aufmerksam machten. Nein, da ist er!

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18.10 Uhr: Außer Musik von Sheryl Crow ist derzeit nichts aus Moscone West zu vernehmen. Der Beginn der Keynote verzögert sich noch ein wenig. Und jetzt James Brown (I got you). Ob der Godfather of Soul auch zusieht, wo immer seine Seele jetzt sein mag?

18.08 Uhr : Steve Jobs ist angekündigt...

18.04 Uhr: Gleich geht es los.

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17.59 Uhr: Die Keynote findet dieses Mal in Moscone West statt, näher an der Messehalle gelegen als der sonst übliche Konferenzraum Moscone South.

17.55 Uhr: Jeden Moment kann es losgehen, Publikum und Presse beziehen in San Francisco ihre Plätze. Das Protokoll führt die Macwelt-Redaktion von München aus.

17.30 Uhr: Wie nicht anders zu erwarten, hat Apple soeben seine Apple Stores geschlossen. Nach Ende der Keynote werden sie wieder im Netz zu erreichen sein und neue Produkte anbieten.

In Kooperation mit macnews.de

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