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Verlage planen angeblich "iTunes für Magazine"

25.11.2009 | 07:22 Uhr |

Apples Beispiel iTunes wollen nach einem Bericht des New York Observer die Verlage Condé Nast, Times und Hearst in einem gemeinsamen Unternehmen in Sachen digitalen Vertrieb folgen.

Anonyme Quellen hätten der Website gesteckt, dass die drei Großverlage einen Vertrieb im Internet aufbauen wollen, der elektronische Versionen von Zeitungen und Zeitschriften ebenso verkauft wie deren physikalische Pendants. Unter den von den genannten Partnern verlegten Zeitschriften finden sich Titel wie The New Yorker, Vanity Fair, Vogue, Time, People, Sports Illustrated und Esquire. Das Unternehmen soll der Times-Manager und "digital futurist" des Unternehmens John Squires zunächst für ein halbes Jahr leiten. Der Vertrieb, dessen Name bis dato nicht kolportiert ist, soll ähnlich dem iTunes Store zentrale Einkaufsgelegenheit für Medien dienen und alle gängige Plattformen bedienen. Ein eigenes Lesegerät sei nicht geplant, stattdessen bereite der Anbieter Inhalte für iPhone, Blackberry, Kindle und Konsorten auf. Die Planer versprechen sich von einem zentralen Vertrieb mehr Erfolg als von einem zersplitterten E-Book-Markt von Anbietern mit proprietären Formaten. Bisher unbestätigten Gerüchten zufolge soll Apple mit US-Verlagen über einen digitalen Vertrieb verhandelt haben, der den Verkauf des ominösen Mac-Tablets unterstützen solle. Ob das vom New York Observer beschriebene Unternehmen zu Apples iTunes Store in Konkurrenz treten oder diesen ergänzen will, nennen die Quellen nicht. Keiner der genannten Verlage wollte die Gerüchte kommentieren. Laut Observer sollen die Pläne jedoch schon in wenigen Wochen spruchreif sein.

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