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Magic Keyboard, Magic Mouse 2 deutlich teurer als Vorgänger

13.10.2015 | 15:04 Uhr |

Zusammen mit den neuen iMacs hat Apple seine Peripherie-Geräte überarbeitet und neue Modelle gebracht.

Apple hat gerade eben ohne größere Ankündigung im Apple Online Store neue Geräte veröffentlicht. Die iMac-Linie ist um eine Retina-Variante des kleineren iMacs erweitert. In der Zubehör-Abteilung sind auch drei neue Produkte erschienen. Als Ersatz für Apples Wireless Keyboard kommt die neue Bluetooth-Tastatur Magic Keyboard . Im Unterschied zum Vorgänger ist die Tastatur über ein Lightning-auf-USB-Kabel am Mac aufladbar. Dadurch, dass der Hersteller die AA-Batterien abgeschafft hat, fällt die neue Tastatur deutlich flacher aus. Apple gibt an, den Scherenmechanismus überarbeitet zu haben. Bemerkenswert sind auch die angekündigten Laufzeiten – einmal aufgeladen hält die eingebaute Batterie einen Monat oder länger. Mit dem jeweiligen Mac verbindet sich das Magic Keyboard per Bluetooth, die älteren OS-X-Versionen werden nicht unterstützt, auf dem Mac muss OS X El Capitan laufen. Happig fällt beim neuen Gerät der Preis aus: Der Vorgänger kostete 79 Euro, für das Magic Keyboard muss man nun rund 120 Euro bezahlen. Allerdings hatte Apple den Preis der Vorgänger-Modelle bislang noch nicht an den schwächeren Euro-Kurs angepasst.

Nur um zehn Euro teurer ist der Nachfolger der Magic Mouse – die Magic Mouse 2 geworden. Die herkömmlichen Batterien sind auch hier verschwunden, die Maus wird mit einer eingebauten Batterie betrieben. Obwohl Apple angibt, das Design überarbeitet zu haben, sieht man in den Pressefotos keine Veränderungen. Der einzige Unterschied zu dem Vorgänger ist die fehlende Batterie-Kappe an der Unterseite. Wie beim Magic Keyboard verlangt die Magic Mouse 2 nach dem neuesten Betriebssystem El Capitan.

Logisch ist der Schritt bei dem Nachfolger von Magic Trackpad, denn Apple baut im neuen Gerät die Force-Touch-Technologie ein. Beim Macbook und Macbook Pro mittlerweile ein Standard, erkennt Force Touch die Druckkraft und führt entsprechende Funktionen aus. Das Magic Trackpad 2 hat der Hersteller im ähnlichen keilförmigen Design gestaltet wie die neue Tastatur. Auch hier sind die AA-Batterien abgeschafft, das Trackpad wird per Kabel am Mac aufgeladen. Das neue Eingabe-Gerät ist etwas größer geworden, aber auch flacher. Apple verspricht bei voll aufgeladener Batterie einen Monat Laufzeit. Das ist das teuerste von den drei Peripherie-Geräten – das Magic Trackpad 2 kostet rund 150 Euro, für den Vorgänger hat Apple noch 80 Euro verlangt. Alle drei Geräte sind ab sofort verfügbar, momentan belaufen sich die Lieferzeiten auf einen bis drei Werktage.

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