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Mai: Stiller Auftritt vor dem stillen Abgang

27.12.2005 | 00:03 Uhr |

eMac: Das letzte Upgrade +++ iMac G5 wird ein wenig schneller +++ Rückrufaktion für iBook- und Powerbook-Akkus +++Palms Lifedrive kann hohe Erwartungen nicht erfüllen +++ Xpress 7 soll offene Standards unterstützen +++ iPod-Steuer gefordert +++ Schwieriger Bildungsmarkt: Aufruhr in Cobb County und Henrico County

Neuer eMac: Der letzte seiner Art

Cupertino, 3. Mai: Er ist der letzte seiner Art. Bevor Apple im Oktober den eMac aus seinem allgemeinen Angebot entfernt und ihn nur noch an Bildungseinrichtungen verkauft, bekommt der Anachronismus mit 17-Zoll-CRT-Display noch ein klammheimliches Upgrade spendiert. Die zwei neuen Modelle arbeiten beide mit einem G4-Prozessor mit 1,42 GHz Taktrate (vorher 1,25 GHz). Als Grafikchip setzt der Mac-Hersteller nun einen ATI Radeon 9600 mit 64 MB Video-RAM ein. Damit ist der eMac nun auch Core-Image und Core-Video-fähig, diese Grafik-Technologien führt Apple mit Mac-OS X 10.4 (Tiger) ein.

Die beiden Konfigurationen unterscheiden sich im Arbeitsspeicher, in der Festplattenkapazität und im optischen Laufwerk. Während das kleine, 780 Euro kostende Modell mit 256 MB RAM, einer 80 GB Festplatte und einem Combo-Laufwerk ausgestattet ist, kommt die größere Konfiguration mit 512 MB RAM, 160 GB Platte und einem Superdrive (DVD-Brenner), es kostet 980 Euro.

Apple renoviert iMac G5

Cupertino, 3. Mai: Apple überarbeitet seine iMac-Reihe geringfügig, eine größere Renovierung soll erst im Oktober erfolgen. Neben schnelleren G5-Prozessoren mit Taktraten von 1,8 GHZ bis 2,0 GHz warten die beiden 17-Zoll-Modelle und der 20-Zöller vor allem mit serienmäßig 512 MB 400-MHz-DDR-SDRAM auf. Als Betriebssystem legt Apple Mac-OS X 10.4 Tiger bei, mit im Lieferumfang enthalten ist zudem das Programmpaket iLife ‚05. Waren die iMacs bislang lediglich für drahtlose Netze vorbereitet, ist ab sofort eine Airport-Extreme-Karte in den Rechner eingebaut, ebenso ist Bluetooth 2.0+DER mit an Bord. Nutzer kabelabhängiger Netze können von der 10/100/1000 Base-T-Ethernetschnittstelle profitieren, Gigabitethernet war bislang den Profimodellen der Power-Mac-Reihe sowie den 15- Zoll- und 17-Zoll-Powerbooks vorbehalten.

Das 17-Zoll-Modell ist in den Varianten mit Combolaufwerk und Superdrive zu haben. Der DVD-Brenner verspricht bis zu achtfache Brenngeschwindigkeit und ist in der Lage, Double-Layer-DVDs zu beschreiben. Die beiden 17-Zöller verfügen über je eine 160-GB-SATA-Festplatte, im Spitzenmodell mit 20-Zoll-Breitformatbildschirm ist eine 250-GB-Platte eingebaut.

Die neuen Modelle kosten im Apple Store 1.269 Euro (17 Zoll Combo), 1,469 Euro (17 Zoll Superdrive) und 1.759 Euro (20 Zoll).

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