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Mai: Vom Umwelt-Saulus zum Paulus

28.12.2007 | 10:11 Uhr

Ein schönes Vorhaben zum Frühling: Apple will grüner werden. Nicht ganz freiwillig, denn Greenpeace prangerte Apple als Umweltsünder an. Neu im Mai außerdem: Im iTunes Store gibt es seit Ende Mai auch Musik zu kaufen, die keinen Kopierschutz aufweist. Und Musikfreunde können auf der High-End in München die besten HiFi-Geräte bewundern, die man kaufen kann. Der Mai endet harmonisch – mit einem netten Plausch zwei älterer Herren, von denen einer kürzlich zum einflussreichsten Manager Weltweit gekürt wurde: Steve und Bill reden über Computer und die Welt.

Netter Plausch: Steve Jobs und Bill Gates.
Vergrößern Netter Plausch: Steve Jobs und Bill Gates.

iTunes Store: Musik ohne Kopierschutz

iTunes Store
Vergrößern iTunes Store

Im Mai stand Apple in letzten Verhandlungen mit den großen Musiklabels über deren Angebote im iTunes Store. Während zuletzt Apple auf den Einheitspreis von 99 Cent pro Song wert legte, war die DRM-Freiheit der Angebote das Verhandlungsziel. Ende Mai dann der Durchbruch: EMI bietet wie bereits Anfang April angekündigt seit 30. Mai auch DRM-freie (Digital Right Managment) Musik an. Der Preis: 30 Cent mehr als ein gewöhnlicher Titel, also 1,29 Euro. Dafür sind die Titel nicht nur ohne Kopierschutz, sondern in höherer Wiedergabequalität von 256 KBit/s statt der 128 KBit/s von kopiergeschützter Musik. Außerdem konnten Kunden ihre Lieder für 30 Cent pro Lied aufwerten. Mitte Oktober ist der Preis gesenkt worden, nun bekommt man jede DRM-freie Musik ebenfalls für 99 Cent. Außer EMI bieten mittlerweile einige Independent Label ihre Musik ohne Kopierschutz im iTunes Store an. Doch von den vier großen Musikanbietern weltweit bleiben auch dann noch immer drei übrig, die sich keine Welt ohne Digital Rights Management vorstellen können: Universal, Sony/BMG und die Warner Music Group.

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