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Spam in Deutschland: Die Angst vor dem Verlust wichtiger E-Mails wächst

24.04.2008 | 11:12 Uhr

Das Spam-Aufkommen in den Postfächern deutscher Unternehmen hat sich in den vergangenen zwölf Monaten mehr als verdoppelt. Filter-Techniken werden dadurch immer unzuverlässiger.

Die größte Angst haben deutsche IT-Verantwortliche vor dem Verlust geschäftskritischer E-Mails.
Vergrößern Die größte Angst haben deutsche IT-Verantwortliche vor dem Verlust geschäftskritischer E-Mails.
© Eleven

Das ist das Ergebnis einer Umfrage des Berliner E-Mail-Sicherheitsspezialisten eleven , der im Rahmen der CeBIT 2007 IT-Verantwortliche zur aktuellen Spam-Situation in ihren Unternehmen befragte. 75 Prozent der Interviewten gaben an, das Spam-Aufkommen ihres Unternehmens hätte sich in den vergangenen zwölf Monaten mehr als verdoppelt. Bei der gleichen Umfrage im Jahr zuvor waren erst 55 Prozent dieser Meinung. Je größer das Spam-Aufkommen, desto größer ist auch das Risiko, dass geschäftliche E-Mails fälschlicherweise in einen Filter geraten: 56 Prozent der Befragten haben auf diese Weise bereits mindestens eine wichtige an sie geschickte E-Mail verloren. Rund die Hälfte aller Interviewten hatte dazu bereits mindestens einmal selbst eine Mail verschickt, die beim Empfänger nicht ankam. "Der Verlust wichtiger E-Mail-Nachrichten kann neben einem irreparablen Imageverlust auch erhebliche wirtschaftliche Schäden zur Folge haben, wenn beispielsweise Aufträge und Rechnungen im Spam-Filter hängen bleiben", kommentiert eleven-Geschäftsführer Robert Rothe die Ergebnisse. Um den Spam-Risiken besser begegnen zu können, setzen 43 Prozent der Befragten nach eigenen Angaben bereits ausgelagerte Managed Services ein oder planen dies zumindest. (sh)

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