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Manipulierte Prozessoren öffnen Hintertüren für Hacker

16.04.2008 | 13:10 Uhr |

Sicherheitsforscher der Universität von Illinois haben gezeigt, dass manipulierte Prozessoren Hackern Hintertüren für den Angriff auf Computer öffnen können. Diese Angriffe seien zwar nicht leicht vorzubereiten, hinterließen aber keine Spuren.

Die Gruppe um Samuel King manipulierte in einem Leon-Prozessore, der in der Architektur Suns Sparc-Chips ähnelt, rund 1.300 von über einer Million logischer Schaltkreise. Dem Chip habe man über diese Hintertür schadhafte Firmware in den Arbeitsspeicher schreiben können, der Login in das Linux-System sei nun mit einem vorbereiteten Passwort leicht möglich gewesen. „Das ist die ultimative Hintertür, keine Softwarefehler werden dabei ausgenutzt,“ erklärt King. Alles andere als trivial ist hingegen die Vorbereitung, Hacker müssen beim Chip- oder Computerhersteller Hintermänner haben, die korrekte Chips gegen manipulierte austauschen. Die Gruppe um King will nun Werkzeuge entwickeln, die manipulierte Chips und Angriffe darauf erkennen.

Info: Macworld

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