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Margenuntersuchung: Was verdient Apple am IIntel-iMac?

20.01.2006 | 12:46 Uhr |

Die Marktforscher von iSuppli haben die Komponenten des 1.300 Dollar teuren 17-Zoll-iMacs mit Intel-Chip aufgedröselt und sind dabei auf geschätzte Kosten von 898 US-Dollar gekommen, die Apple aufwendet, bevor es den Rechner mit Software versieht und in eine Kiste packt.

Intel iMac
Vergrößern Intel iMac

Die teuerste Komponente sei der Intel-Core-Chip für 265 US-Dollar. Möglicherweise erhalte Apple jedoch einen höheren Rabatt als die üblichen zehn Prozent, im Vergleich zum G5 von IBM zahlt der Mac-Hersteller für die neue CPU deutlich mehr. Als harter Verhandler habe Apple den Schätzungen zufolge den Preis für einen G5-Prozessor auf unter 100 US-Dollar drücken können, einen "absurd niedrigen Preis", wie iSuppli schätzt. Dennoch könnte Apple mit dem neuen Lieferanten eine ähnliche Marge pro Rechner erzielen, da zwei weitere Co-Chip auf der Platine direkt von Intel kämen, zu Preisen von 14 respektive 31 US-Dollar. Die zwischen CPU und Grafikchip und Speicher angebrachten Prozessoren hat Apple bisher selbst entwickelt und könne hier nun Kosten sparen. Insgesamt hätte die Marge laut iSuppli beim Wechsel auf Intel keine große Rolle gespielt, sondern die Aussichten, von Intel leistungsfähige Chips zu bekommen, die wenig Wärme entwicklen.

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