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Apple verteidigt iPad-Markenrechte vor chinesischem Gericht

01.03.2012 | 06:08 Uhr |

Gestern haben sich die Anwälte von Apple und Proview erneut vor Gericht getroffen.

Datentarife für das iPad: aufmacher
Vergrößern Datentarife für das iPad: aufmacher

Die Sitzung im Oberlandesgericht in Guangdong ging ohne Entscheidung aus und wurde vertagt. Wie unseren Kollegen von PCWorld berichten, hat das Gericht die Sitzung nach der mehrstündigen Anhörung der Argumente der Kontrahenten vertagt. Apple verteidigte seine Position mit neuen Beweisen aus einem E-Mail-Wechsel mit Proview-Managern aus dem Jahr 2009 und behauptete, dass die Verantwortlichen im Hauptquartier in China sehr wohl über den anstehenden Verkauf von iPad-Markenrechten durch die Tochterfirma in Hong Kong wussten. Zudem argumentierte Apple damit, dass der Name "iPad" erst durch sein Tablet populär geworden ist. Die Kunden identifizieren die Marke mit den Produkten aus Cupertino und nicht mit einer anderen Firma.

Proviews Anwälte haben dagegen Apple beschuldigt, mit seiner Beliebtheit und Größe das Gericht und den Gegner zu erpressen und so mit einem Markenklau ungestraft davonzukommen. Die von Apple gelieferten E-Mails wiesen die Anwälte mit der Begründung ab, dass sie nur die Diskussion über den Markenrechtkauf beinhalten, jedoch zu keiner verbindlichen Verpflichtung geführt haben.

Apple streitet sich seit Dezember letzten Jahres in China über die Markenrechte fürs iPad. Letzte Woche hat ein lokales Gericht in Shanghai ein Kaufverbot von Apples Tablet abhängig vom Gerichtsurteil in Guangdong ausgesprochen.

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