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Studie: Apple liegt bei mobilen PCs vorn

27.02.2012 | 06:34 Uhr |

Die Umfrage bezieht neben Laptops auch Tablets ein. Aber auch im reinen Laptop-Geschäft sieht es für Apple rosig aus. Die Wachstumsraten bei Laptopverkäufen liegen bei Apple mehr als doppelt so hoch als im Durchschnitt.

Mission Control Macbook Air
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© Apple

Apples Erfolgssträhne mit seinen tragbaren Computern hält auch weiterhin an. Marktforscher von NPD Displaysearch haben erste Ergebnisse ihrer neuen Studie der Verkäufe von mobilen PCs im vierten Quartal 2011 veröffentlicht, wonach Apple mit einem Abstand von über 14,7 Millionen Geräten auf Platz eins liegt.

In dieser Studie werden nicht nur Laptops gezählt, sondern auch Tablet-Computer wie das iPad einbezogen. Demnach hat Apple 23,4 Millionen Laptops und iPads verkauft und hat somit einen Marktanteil von geschätzten 23,4 Prozent. HP liegt nur 8,7 Millionen verkauften Geräten auf Platz zwei und hält damit 9,9 Prozent des Marktes, auf Platz zwei, während Acer und Dell fast identische Ergebnisse vorweisen. Erstere Firma mit 6,9 und letztere 6,8 Millionen Geräte mit Marktanteilen von 7,9 und 7,7 Prozent. Lenovo rundet die Top-5 Hersteller für mobile PCs mit 6,3 Millionen Verkäufen und 7,2 Prozent Anteil ab.

Wenn in der Statistik die iPads ausgelassen werden, sieht das Bild aber völlig anders aus. Ohne seine Tablet-Verkäufe kann Apple nur 4,6 Millionen Laptop-Verkäufe im vierten Quartal 2011 vorweisen und fallt damit hinter HP, Acer, Dell und Lenovo auf Platz fünf zurück. Dabei darf Apple aber die größte Wachstumsrate beanspruchen: Laut Apples erstem Quartalsbericht für 2012 sind die Laptop-Verkäufe im Vergleich zum gleichen Zeitraum des Vorjahres um 28 Prozent angestiegen, während laut den Statistiken von NPD der Durchschnitt bei nur elf Prozent liegt.

Die Studie von NPD wertete auch die Verkaufszahlen von ausschließlich Tablet-Computern aus. Dabei belegt Apple mit 18,7 Millionen iPad-Verkäufen ein Marktsegment von 59,1 Prozent; Amazon folgt auf Platz zwei mit geschätzten 5,3 Millionen Tablets und 16,7 Prozent Anteil. Die Angaben können aber nur grob geschätzt werden, da Amazon keine Verkaufsstatistiken veröffentlicht, sondern lediglich Meilensteine, wie den Verkauf von mehr als Million Kindle pro Woche im Dezember meldet.

Die Statistiken der Studie belegen, dass die Konkurrenz mit dem iPad-Erfolg noch lange nicht mithalten kann. Generell verkaufen sich günstige Tablets, wie Kindle von Amazon und Nook von Barnes & Noble, die vorwiegend für elektronische Bücher eingesetzt werden, viel besser, als die direkten Alternativen zum iPad. NPD vermutet, dass dabei die Apps des iPads eine entscheidende Rolle spielen. Mit 140.000 reinen iPad-Apps hat auch hier Apple die Nase vorn. Für Android ist das Angebot viel dünner; die meisten Apps für diese Plattform wurden ursprünglich nur für Smartphones entwickelt und das Stöbern im Online-Store Android Market gibt angeblich keine Hinweise, ob die Apps Tablet-PCs unterstützen.

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