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Goldman Sachs: Apple soll iPad-Preis senken

17.11.2011 | 07:07 Uhr |

Obwohl Apple bereits 40 Millionen iPads verkauft hat, droht der Absatz bald zu stagnieren, warnt laut Business Insider der Analyst von Goldman Sachs Bill Shope

iPadWelt 06/2011 auf dem iPad
Vergrößern iPadWelt 06/2011 auf dem iPad

Apple müsse daher den Preis für sein Tablet reduzieren, um dem entgegen zu steuern. Das enorme Wachstum der letzten 20 Monate könnte bald stagnieren, meint Shope , daher müsse Apple über die gesamte Produktpalette die Preise senken. Das Vorbild für die Maßnahme habe Apple selbst gegeben, bereits zwei Monate nach der Markteinführung hatte Apple den Preis des iPhone von 600 auf 400 US-Dollar gesenkt, das iPhone 3G war ab Mitte 2008 ab 200 US-Dollar mit Zweijahresvertrag zu haben. Für das iPad verlangt Apple derzeit zwischen 480 und 800 Euro.

Neben einer Preissenkung für die aktuelle Palette schlägt Shope zudem vor, Apple möge ein Modell des iPad 2 mit reduzierter Kapazität für unter 400 Dollar anbieten, sobald das iPad 3 - voraussichtlich im Frühjahr 2012 - herauskomme. Apple hat im Oktober auch nach Einführung des iPhone 4S das iPhone 4 mit der reduzierten Kapazität von 8 GB im Angebot gehalten und verkauft auch das iPhone 3GS als Einsteiger-Smartphone weiter.

Das iPad muss sich zunehmender Konkurrenz erwehren, doch kann Apple weiter mit guten Verkäufen rechnen. Strategy Analytics sehen den Marktanteil des iPad bei derzeit 67 Prozent. Wie Shope rechnet auch sein Kollege Ben Reitzes von Barclays Capital mit einem Rückgang von Apples Marktanteilen, das iPad werde sich seiner Prognose zufolge im Weihnachtsgeschäft aber rund 14 Millionen Mal verkaufen. Auch Shope ist nicht allzu skeptisch: iCloud werde neue Kunden anziehen, sollte Apple Siri für das nächste iPad-Modell anbieten, würde dies ebenso zu höheren Verkäufen führen.

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