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Mac-Anwender zahlen mehr für die gleiche Hardware

06.03.2009 | 10:19 Uhr |

Sind Mac-Computer, das Design und Betriebssystem "cool" genug, um teurer sein zu dürfen?

Eine der ewigen Streitfragen zwischen Computer-Fans ist "Welche Hardware leistet mehr fürs gleiche Geld, Mac oder PC?".

Preis/Leistung vor zehn Jahren

Vor einem Jahrzehnt noch war die Antwort einfach und nur treue Apple-Anhänger konnten mit Überzeugung für den Mac argumentieren. Die Taktraten vom Power-PC hinkten denen des Pentium-Prozessors und anderen x86 CPUs gar zu deutlich hinterher und dank Apples exklusiven Design und Eigenentwicklungen gab es Zubehör und Komponenten, wie zum Beispiel Grafikkarten und CD-Laufwerke, nur in begrenzter Auswahl zu hohen Preisen. Ian Lao, ein Analyst von In-Stat-Inc. schätzt, dass vor gut zehn Jahren für vergleichbare Leistungen für Mac-Hardware 60 Prozent mehr als für PC-Hardware bezahlt werden musste.

Preis/Leistung heute

Vor drei Jahren aber stieg Apple auf Intel-basierte Prozessoren um und hat seitdem die Preis/Leistungs-Lücke gegenüber PCs deutlich reduziert. Mit der überarbeiteten Mac Pro Desktop-Modellen vom letzten Dienstag hat Apple nun auch in Sachen Grafik durch Einsatz von Nvidia und ATI Grafikchips mit der Konkurrenz gleichgezogen. Obwohl Macs von jeher von vielen Grafikdesignern und Filmstudios eingesetzt wurden war ironischerweise ausgerechnet Grafik bisher ein wunder Punkt bei Apple. Nun jedoch hat Apple als erster Hersteller eine Desktop-Maschine mit Intel Xeon CPU mit der neuen Nehalem Architektur auf den Markt gebracht und dabei die Konkurrenten HP und Dell überholt. Sogar die Firma Intel wird offiziell seine Nehalem-basierten Xeons erst Ende diesen Monats verkaufen, berichtete Intels Pressesprecher. Dennoch ist - siehe unten - im Moment die Mac-Hardware zirka 30 Prozent teurer als vergleichbare PC-Hardware.

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