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Matsushita will 2005 UMTS-Handys auf europäischen Markt bringen

09.03.2004 | 10:16 Uhr |

Der japanische Elektronikkonzern Matsushita Electric will im kommenden Jahr UMTS-Mobiltelefone auf den europäischen Markt bringen.

"Ich rechne damit, dass wir Anfang 2005 UMTS-Handys in Europa einführen", sagte Osamu Waki, Technikchef von Matsushitas Handysparte Panasonic Mobile Communications, der "Financial Times Deutschland" (Dienstagausgabe).
Für Panasonic sei der neue Mobilfunkstandard ein wichtiger Bestandteil seines Vorhabens, zu einer der weltweit führenden Handymarken zu werden. Der weltweite Markt wird von der finnischen Nokia dominiert. Panasonic liegt mit einem Weltmarktanteil von zwei Prozent weit abgeschlagen hinter Motorola, Samsung und Siemens. Bis 2006 wollen die Japaner ihren Anteil auf acht Prozent steigern. Das stärkste Wachstum erhoffe sich Panasonic von UMTS. "UMTS wird sich in Japan 2004 sehr rasch entwickeln, in Europa und China ab 2005 beschleunigen", sagte Waki. Bisher hat die langsame Verbreitung der neue Handynetze Panasonics Vorstoß in die Weltliga verhindert, räumt Waki ein. "Wir haben eigentlich erwartet, dass sich der UMTS-Markt in Japan und Europa schneller entwickelt."
In Europa haben die Anbieter den verzögerten Start der neuen Telefonwelt zuletzt mit Lieferschwierigkeiten der Handyhersteller begründet. Waki wehrt sich gegen diesen Vorwurf. "Ohne Zusicherung der Betreiber, UMTS ernsthaft zu verbreiten, können wir uns auch nicht voll einsetzen", sagte der Technikchef.

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