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Maxon im Expertengespräch zum Intel-Umstieg

18.06.2005 | 13:04 Uhr |

Heute auf der MacExpo-Bühne: Dirk Beichert von Maxon. Christian Möller und Daniel Kottmair stellen Fragen unter anderem zur Intel-Version von Cinema 4D.

Dirk Beichert bestätigte, dass es auf jeden Fall eine Version für Intel-Macs geben wird. Maxon hat schon mit Apples Xcode 2.1 eine Intel-Version kompiliert, die Entwicklermaschinen sind allerdings noch nicht angekommen, so dass diese noch nicht getestet werden konnte. Da Cinema 4D von vornherein sehr portabel konzipiert wurde war der Portierungsaufwand sehr gering.

Auf die Frage, ob Mac-User einen Rückschritt bei der Mac-Renderperformance erwarten können, da der G5 pro Megahertz mehr Render-Leistung bietet als ein Intel-Chip antwortete Beichert, dass der Pentium dies durch höheren Takt wettmachen würde. Maxon erwartet hier keine Abstriche.

Chris Möller fragte, ob kommende Versionen von Cinema 4D auch PowerPC-Macs unterstützen werden oder ob ein Intel-Mac Voraussetzung sein wird. Darauf versicherte Beichert, dass durch das Universal Binary-Konzept PowerPC-Unterstützung für zukünftige Versionen "keine Frage ist".

Die nächste Frage betraf den durch die zwei Prozessor-Architekturen erhöhten Entwicklungaufwand für die Mac-Version. Werden zukünftige Mac-Versionen dadurch teurer werden? Hier winkte Beichert ab. Maxon sei "schon immer Vertreter des Gleichheitsprinzips", die Preise werden identisch bleiben. Auch eine spezielle Upgradegebühr wird es laut dem Maxon-Sprecher nicht geben.

Als nächstes wollten wir von Maxon wissen, ob sich durch den Umstieg auf Intel die im Vergleich zu ähnlich ausgestatteten x86-PCs bisher schlechte OpenGL-Performance von MacOS X verbessern wird. Beichert wies darauf hin, dass dies in weiten Teilen von der Implementierung im Betriebssystem abhängen würde.

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