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McAfee will FBI im Cyberwar unterstützen

26.11.2001 | 00:00 Uhr |

München/Macwelt - Die US-Zeitung Washington Post will erfahren haben, dass das FBI die nächste Runde im Cyber-Krieg gegen das organisierte Verbrechen und den Terrorismus einläutet. Da sich im Vorfeld der Attentate des 11. September die daran beteiligten offenbar über verschlüsselte E-Mails verständigt hätten und das FBI bislang vergeblich nach einem Algoritmus zur Entschlüsselung geforscht hat, geht der Geheimdienst nun einen anderen Weg. Mit der Software "Magic Lantern" hat das Büro einen Virus programmiert, der sich über einen infizierten E-Mail-Anhang in die Systeme Verdächtiger einschleusen soll und nun die Tastatureingaben überwacht und an das FBI zurück schickt. So sollen sich Schlüssel leichter identifizieren lassen. Nach Informationen des renommierten Hauptstadtblatts soll sich mit McAfee bereits der erste Hersteller von Anti-Viren-Software mit dem FBI in Verbindung gesetzt haben. Gemeinsam will man einen Mechanismus finden, dass Virex und Konsorten den Überwachten nicht etwa "versehentlich" die Existenz der Schnüffelsoftware vermelden. pm

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