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Media Box XT

23.10.2006 | 11:17 Uhr |

Mit Hilfe der Media Box lässt sich in Xpress direkt über den Drucken-Dialog eine Postscript-Datei erzeugen.

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In Xpress kann man alternativ auch über den Druckdialog eine Postscriptdatei speichern. Dazu nimmt man zuerst alle Ausgabeeinstellungen vor und klickt dann auf „Drucker“. Damit wechselt man in das Dialogfenster des Druckers, wählt unter „PDF“ die Option „PDF als Postscript sichern“ aus, legt Namen und Speicherort für die Datei fest, klickt auf „Sichern“ und dann im Dialogfenster von Xpress auf „Drucken“. Hört sich kompliziert an und ist es auch. Neben dieser umständlichen Bedienung hat dieses Verfahren noch einen weiteren Nachteil: In der so erzeugten Postscript-Datei sind die Informationen für die Seitenrahmen (Anschnitt-, Masken-, Medien- und Endformatrahmen) nicht enthalten, die man für die Kompatibilität zu PDF/X und für die Bogenmontage benötigt. Beim Export schreibt Xpress diese Informationen dagegen in die Postscript-Datei, so dass die Seitenrahmen sowohl bei der PDF-Umwandlung durch Xpress selbst als auch durch Acrobat Distiller erzeugt werden.

Es gibt jedoch Abhilfe in Form der Xtension Media Box von Jo Lauterbach. Ist diese installiert (und bezahlt), lässt sich direkt über den Xpress-Druckdialog eine Postscript-Datei erzeugen inklusive der Seitenrahmeninformation, ohne den Umweg über das Dialogfenster des Druckers nehmen zu müssen. Zudem kann man als Zielordner einen von Acrobat Distiller überwachten Ordner angeben. Da sich die Einstellungen als Druckstil speichern lassen, muss man dann nur noch den Druckdialog aufrufen, den Druckstil auswählen und auf „Drucken“ klicken und die Postscript-Datei landet im entsprechenden Ordner. Im Test funktioniert dies problemlos, einen Qualitätsunterschied zu PDFs aus exportierten Postscript-Dateien können wir aber nicht feststellen. Eine Demoversion der Media Box finden Sie hier .

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