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Multitasking beim User bringt nicht immer mehr Performance

25.08.2009 | 09:52 Uhr |

E-Mails checken, ins iPhone tippen und vielleicht noch gleichzeitig das Home-Handy am Ohr, mit Kinn und Schulter eingeklemmt, diese Art des Nutzer-Multitaskings verspricht einen enormen Zeitgewinn. Aber Forscher widersprechen.

So bestehe die Gefahr, dass man sich bei der parallelen Nutzung mehrerer Medien gleichzeitig verzettele und die Aufmerksamkeit für die einzelnen Aufgaben in Wahrheit leide, berichtet die Online-Ausgabe von Bild der Wissenschaft im Anschluss an einen Artikel der National Academy of Sciences . Demnach lässt die kognitive Kontrolle in Experimenten bei den "Multitaskern" deutlich nach, insofern sie im Vergleich zu einer Kontrollgruppe wichtige Daten und Informationen schwerer von irrelevanten unterscheiden können und auch leichter ablenkbar sind. Geklärt werden müsse noch, ob der Aufmerksamkeitsverlust eine Folge des Multitaskings ist, oder ob Menschen, die sich im Allgemeinen schlecht auf eine Aufgabe alleine konzentrieren können, quasi als Kompensation zum Multitasking neigen.

Info: Bild der Wissenschaft

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