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Medien nehmen immer mehr Zeit in Anspruch

25.11.2003 | 16:05 Uhr |

Die Deutschen verbringen immer mehr Zeit im täglichen Umgang mit Medien. Acht Stunden pro Tag beschäftigt sich jeder Bundesbürger zwischen 14 und 49 Jahren mit Fernsehen, Radio, Internet und Zeitungen.

Dies ergab die aktuelle Untersuchung "TimeBudget8" des Marktforschungsinstitutes forsa.

Der größte Anteil der Zeit entfällt der Studie nach mit 160 Minuten auf das Radio und 156 Minuten auf das Fernsehen. Im Internet surfen die Deutschen im Durchschnitt 49 Minuten pro Tag, während sie 22 Minuten mit dem Lesen von Tageszeitungen zubringen und 15 Minuten mit dem lesen von Zeitschriften.

Seit fünft Jahren führt forsa im Auftrag von Seven One Media, dem Werbezeiten-Vermarkter der Pro Sieben Sat.1 Media AG Untersuchungen durch. Die Studie untersucht insbesondere die Entwicklung der Internetnutzung, die laut der neusten Umfrage nicht zu Lasten der anderen Medien geht.

Betrug die im Internet verbrachte Zeit 1999 lediglich neun Minuten hat sie sich bis 2003 zwar verfünffacht, aber auch die Nutzung von Fernsehen und Radio ist in den letzten vier Jahren um zehn respektive 17 Minuten gestiegen. Die Lektüre von Zeitungen und Zeitschriften ist dagegen gleich geblieben.

In der Bewertung der subjektiven Wichtigkeit der Medien hat das Internet deutlich zugelegt, während das Fernsehen konstant geblieben ist. Die Printmedien haben in der subjektiven Wahrnehmung gegenüber 1999 einen Wert-Verlust von 74 auf 64 Prozent erlitten.

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