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Intel bereitet Markteinführung von Sechs-Kern-CPUs vor

04.02.2010 | 10:44 Uhr |

Der mögliche Sechs- oder Zwölfkern-Mac Pro rückt näher, die entsprechenden Prozessoren können in wenigen Monaten auf den Markt kommen.

Noch in der ersten Hälfte des Jahres 2010 will Intel Desktop- und Server-Prozessoren mit secs Prozessorkernen auf den Markt bringen, hat das Unternehmen gestern bekannt gegeben. Die Chips basieren auf der im 32-Nanometer-Prozess gefertigten Westmere-Architektur und versprechen im Vergleich zu den aktuellen Vierkernprozessoren höhere Leistungswerte bei geringerem Energieverbrauch. Die Chips verfügen über 1,17 Milliarden Transistoren und einen 12 MB großen Cache, erklärte ein Unternehmenssprecher dem IDG News Service.

Ein Grafikchip ist jedoch nicht integriert. Die Desktop-Chips mit Namen Gulftown erledigen bis zu 12 Threads gleichzeitig und richten sich an Enthusiasten wie etwa Gamer und passen in die gleichen Sockets der Core-i7-Reihe, unter dieser Marke sollen auch die neuen Chips laufen. Die Server-Variante der Westmere-Chips mit sechs Kernen soll weiter unter dem Markennamen Xeon erhältlich sein. Unter dem Codenamen Dunnigton bietet Intel bereits einen Sechs-Kern-Xeon an, die 32-Nanometer-Variante hatte Intels Chef Paul Otelini bereits "für die nächsten drei Monate" angekündigt. Jüngsten Gerüchten zufolge soll Apple als erster Kunde exklusiv die neuen Chips einsetzen dürfen und schon im März einen Mac Pro mit Sechs-Core-Chips herausbringen.

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