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Neuer Produktionsprozess könnte SSD-Preise fallen lassen

09.12.2008 | 15:13 Uhr |

Flashfestplatten sollen eine höhere Datendichte bekommen. Hersteller Samsung hat ein Verfahren entwickelt, das die Speicherbausteine effektiver macht. Gleichzeitig sollen die Produktionskosten mittelfristig sinken.

Samsung will in der ersten Jahreshälfte 2009 Solid State Drives (SSD) in einem neuen Prozess fertigen. Dabei will der Konzern bis zu drei Bits pro Ebene in einer Speicherzelle speichern, bisher sind nur zwei Bit pro Zelle möglich. Eine erste SSD im Drei-Bit-Verfahren soll laut Samsung 64 GB an Daten fassen und im 30-Nanometer-Prozess entstehen anstatt im bisherigen 42-Nanometerverfahren. Die neue Fertigungstechnik soll eine höhere Kosteneffizienz bei der Produktion erreichen, die Preise für die Speicherchips könnten fallen.

Samsungs Vizepräsident für Produktplanung Tae-Sun Jung warnt jedoch davor, dass die neuen SSDs zunächst Probleme mit der Performance und der Zuverlässigkeit haben könnten. Derzeit erwiesen sich die Drei-Bit-SSDs noch als langsamer, der Hersteller hofft jedoch, die Probleme in den Griff zu bekommen. Apple setzt derzeit eine 64-GB-SSD in das Macbook Air ein, das Notebook ist in der Flash-Speicher-Variante jedoch noch deutlich teurer als mit herkömmlicher Festplatte.

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