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Mehr Rechte für Internet-Bürger

07.02.2007 | 16:06 Uhr |

Die unterschiedlichsten Interessenvertretungen haben in Brüssel ihre Lobbys, seit Montag auch die US-amerikanische EFF (Electronic Frontier Foundation), eine gemeinnützige Organisation für Netzbürger.

Die unterschiedlichsten Interessenvertretungen haben in Brüssel ihre Lobbys, seit Montag auchdie US-amerikanische EFF ( Electronic Frontier Foundation ), einegemeinnützige Organisation für Netzbürger. In der Vergangenheit hat sie bereitsmehrmals durch den engagierten Kampf für die Rechte von Verbrauchern auf sich aufmerksamgemacht, insbesondere wenn es um Redefreiheit, Datenschutz und DRM-Fragen ging, schreibt Macworld UK .Egal, ob US-Justizmisterium oder Weltkonzerne wie Apple und Sony BMG - kein noch so mächtigerGegner konnte die EFF davor abgeschrecken, für die Verbraucherrechte einzutreten. Anfang derWoche nun ist die EFF mit einer Niederlassung in die Europa-Hauptstadt Brüssel gezogen, in dieNähe der Europäischen Kommmision und eines Dienstortes des Europäischen Parlaments.Das erklärte Ziel: Man wolle sich mehr in die europäische Gesetzgebung einmischen und dieBelange der Europäer vertreten. Wenn die Organisation auch noch keine konkreten Ziele nennt,so könnte der Streit um Apples Thema doch ein Thema werden. Schließlich hat Steve Jobsgestern in seinem offenen Brief deutlich gemacht, dass Europa ein wichtiger Austragungsort fürdie Auseinandersetzung sein sollte.

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