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Mehr Sicherheitslücken im Mac-OS X

25.07.2006 | 11:58 Uhr |

Das Unternehmen Kaspersky Lab hat eine Analyse zu Schadprogrammen unter dem Mac-OS vorgestellt.

Der Virenspezialist Claudiu Dumitru hat in seinem Artikel die Schwachstellen von Mac-OS X im Vergleich zum Vorjahr untersucht. Danach ist die Anzahl von identifizierten Sicherheitslücken im Betriebssystem-Kernel gesunken. Mehr Sicherheitslücken hat man hingegen bei Safari- und E-Mail-Applikationen sowie Quicktime feststellen müssen.

Der geringe Marktanteil von Apple habe die Nutzer von Mac-Rechnern in der Vergangenheit vor großangelegten Angriffen geschützt, schreibt Dumitru. Mit der zunehmenden Popularität des Mac-OS werde die Plattform jedoch für Programmierer von Malware attraktiver, so Dumitru.

Die bisherigen Schadprogramme wie die Würmer .OSX.Leap.a oder .OSX.Inqtana.A hätten keinen wirklichen Schaden verursacht. Für Dumitru haben sie jedoch gezeigt, dass es tatsächliche Sicherheitslücken im Mac-OS X gibt. Weitere Schadprogramme sind für den Virenspezialisten eine Frage der Zeit: „Die Erfahrung zeigt jedoch, dass der Identifizierung von Schwachstellen entsprechende Reaktionen der Virenschreiber auf dem Fuße folgen.“

Info: Artikel „Entwicklungen bei Schadprogrammen: Aktuell entdeckte Schwachstellen in Apple MacOS X im Vergleich zum Vorjahr“

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