913830

Mehr als 120 Publisher schnuppern an Mac-OS X

25.07.2003 | 11:31 Uhr |

Informationen, Tipps und Demos lieferten Apple, Adobe, Quark und Extensis beim gestrigen Info-Nachmittag für die Druckvorstufe

"Die Investitionskosten für einen Apple-Server holt man wieder rein, wenn man ihn nutzt, um Mac-OS X auf 5 oder 10 Arbeitsplätzen zu installieren." Solche und andere Sätze konnten die Besucher des Infotages in Ismaning bei München hören, den Apple gemeinsam mit Firmen wie Adobe, Quark, Extensis und Dienstleistern wie X-Medial, Skill, Melo und QSC veranstaltete.

Handfeste Werbung für Mac-OS X
Eingeladen hatte der Verband für Druck und Medien in Bayern, für den Helmut Krpesch von der Firma Marketeam ganz am Anfang mit 30 Minuten Werbung für Mac-OS X die Veranstaltung eröffnete. Das Betriebssystem sei standardkonform, was man zum Beispiel an der Windows-Maus mit zwei Tasten uns Scroll-Rad erkennen könne, die ohne Treiber unter Mac-OS X sofort funktioniere. Außerdem gehörten zum Beispiel die Speicherprobleme der Vergangenheit an, die Schriftschnitte von Windows funktionieren und die Einrichtung einer Internet-Verbindung sei einfach. Gegen Mac-OS 9 spricht heute außerdem, dass mehr und mehr Programme nur noch für Mac-OS X auf den Markt kommen und künftige Rechner sich nur noch mit Mac-OS X starten lassen.

Tipps für den Wechsel auf Mac-OS X

Bevor Peter Arbeiter von Quark dann passend zu diesem Vortrag, die Version 6 von Xpress vorstellen durfte, die nur noch unter Mac-OS X funktioniert, versuchte Armin Briegel von Apple, den Anwesenden den Wechsel auf einen Xserve beziehungsweise auf das Betriebssystem Mac-OS X Server schmackhaft zu machen. Wer heute Appleshare IP einsetze, könne allein durch den Wechsel des Server-Betriebssystems einen Geschwindigkeitszuwachs von 80 Prozent erreichen. Voraussetzung sei aber, dass das Firmennetz mindestens auf der 100-MBit-Ethernet mit IP-Switches statt Hubs basiere, eine Gigabit-Verbindung zum Server sei wünschenswert. Zu dem IP-Netz gehöre ein DNS-Server, außerdem wäre ein DHCP-Server inklusive NAT und Routing hilfreich. Ein Xserve könne alle diese Aufgaben übernehmen, und für den Wechsel von Appleshare IP zu Mac-OS X Server liefere Apple ein kostenloses Hilfsprogramm ( http://www.apple.com/server/macosx/migration/ ). Wer selbst Hand an einen solchen Server legen wolle, für den sei ein- oder zweitägiger Einführungskurs in der Regel ausreichend. Auf den Arbeitsplatzrechnern könne mit einem solchen Server leicht Mac-OS X installiert werden, Voraussetzung sei aber ein entsprechend leistungsfähiger Mac. Briegel empfahl mindestens einen Power Mac G3 mit 400 MHz Taktrate oder besser gleich einen Power Mac G4 mit wenigstens 256 MB Arbeitsspeicher (besser: so viel, wie man sich finanziell leisten kann) und eine Grafikkarte mit mindestens 16 MB Videospeicher. Auf solchen Macs lasse sich dann ein maßgeschneidertes Betriebssystem direkt vom Xserve installieren ("Netinstall") oder die Daten auf eine Firewire-Festplatte, CD oder DVD kopieren und von dort auf den einzelnen Arbeitsplatzrechnern übertragen ("Apple Software Restore").

0 Kommentare zu diesem Artikel
913830