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Mehr virtuelle Welten: Parallels stellt neuen Release-Kandidaten vor

20.09.2006 | 09:30 Uhr |

Noch warten Windows-User vergeblich auf Microsoft Vista, am Mac aber laufen Vorversionen bereits im Fenster.

Parallels Desktop hat einen neuen Release-Kandidaten für seine Virtualisierungslösung veröffentlicht, der nicht nur Microsofts Zukunft erkennt und Vista in ein Fenster bannt, sondern auch darüber hinaus ein ganze Reihe von Verbesserungen enthält.

Parallels Desktop RC läuft nun auf Mac Pros, bislang allerdings nur bis zu einem installierten Arbeitsspeicher von 3,5 Gigabyte. Wer mehr RAM hat, muss ihn künstlich beschränken , um die Virtualisierung verwenden zu können. Neben allen Intel-Macs unterstützt Desktop in der neuen Version auch die Vorversion von Mac OS X 10.5 Leopard, die Apple bereits an ausgesuchte Entwickler verteilt hat. Besser laufen sollen Solaris und OpenBSD 3.8, außerdem legt Parallels eine neue Version des Tool-Pakets bei. Weitere Neuerungen liegen vor allem im Detail: Der Hersteller will die Video-Ausgabe verbessert haben und dadurch spürbare Geschwindigkeitszuwächse verzeichnen. Es sollen sich unter Windows mehr Geräte an die USB-Stelle anschließen lassen, beispielsweise PDAs und Smartphones mit Windows Mobile 2005 und mehr Webcams. Auch mit der Mac-Tastatur kann das virtualisierte Windows besser umgehen: Die Auswurf-Taste tut jetzt das, was sie am besten kann: CDs und DVDs auswerfen. Schließlich kann Windows jetzt zwischen rechter und linker Umschalt-, Steuerungs-, Wahl- und Befehlstaste unterscheiden. Andere Verbesserungen betreffen die Audioaufnahme und -ausgabe, den Vollbildmodus und den virtuellen Festplatten-Cache, der sich jetzt je nach Wunsch entweder für mehr Geschwindigkeit unter Mac OS X oder mehr Geschwindigkeit unter dem virtualisierten Betriebssystem optimieren lässt.

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