Möchte man einen Film per E-Mail verschicken, auf Mobile Me oder auf einem Podcast-Server veröffentlichen, wählt man den Befehl: "Ablage > Senden…". Zum Verschicken per E-Mail aktiviert man das Symbol "E-Mail", stellt die gewünschte die Dateigröße ein ("Klein", "Mittel" oder "Groß") und wählt einen neuen Dateinamen. Der neue Clip wird automatisch an eine leere E-Mail angehängt. Der Befehl "Ablage > Senden… > HomePage" überträgt den Clip. Nun startet Safari und fordert den Benutzer zum Einloggen auf. Nach der Anmeldung beginnt die Konfiguration: Zuerst wählt man eine Site, überprüft den Clip anhand einer Vorschau und wählt eine Vorlage für die Webseite (das "Thema"). Der Befehl "Ablage > Senden… > Podcast-Produzent" erlaubt das Publizieren auf einem Podcast-Server. Die Rolle des Podcast-Servers kann jeder Rechner mit Mac-OS X Server 10.5 übernehmen. In Quicktime 7 Pro Verbindungsdaten eintragen und los gehts.
Mit dem Befehl "Ablage > Für das Internet exportieren…" verschafft man sich Zugriff auf Voreinstellungen zum Codieren von Clips für jede beliebige Webseite, nicht nur auf Apples eigenem Service. Man kann hier bis zu drei Optionen aktivieren, um den Clip für die gewünschte Plattform zu optimieren. Die Option "iPhone" erstellt einen Clip, der für die Wiedergabe an einem iPhone über eine WiFi-Verbindung optimiert ist. Um einen Clip zu erzeugen, den man auf dem iPhone über eine EDGE-Verbindung abspielen kann, wählt man die Option "iPhone (Mobiltelefon)". Soll das Video auf einem Mac über eine Internet-Verbindung laufen, wählt man die Option "Desktop". Bei jedem Export entsteht eine MPEG-4-Datei (mit der Dateierweiterung .mv4 oder .3gp) und eine Datei "ReadMe.html" mit Anweisungen zum Veröffentlichen der Dokumente im Internet. Nach diesen Anweisungen kopiert man die Code-Snippets aus der HTML-Datei in den Head-Abschnitt und in den Body-Abschnitt der Webseite.
Wer das ganze Potenzial von Quicktime 7 Pro ausschöpfen möchte, wählt den Befehl "Ablage > Exportieren…". Im Dialogfenster der Exportfunktion wählt man erst einmal das Datenformat aus dem Menü "Exportieren". Zur Wahl stehen 3G, Apple TV, AVI, MPEG-4 oder auch Quicktime-Film. Entscheidet man sich für das Quicktime-Format, erhält man mit einem Mausklick auf die Schaltfläche "Optionen" Zugriff auf alle verfügbaren Quicktime-Codecs. Solche Dateien laufen mit Quicktime und nur wenn der benötigte Codec zur Verfügung steht. Um eine breite Kompatibilität mit konkurrierender Wiedergabesoftware auf verschiedenen Plattformen zu gewährleisten, sollte man den Standard "MPEG-4" verwenden.
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