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Michael Dell will Notebooks und PCs über den Handel vertreiben

30.04.2007 | 09:45 Uhr

Konzerngründer Michael S. Dell schließt Alternativen zum bisherigen Direktvertriebsmodell (online, Telefon, Fax) für sein Unternehmen nicht mehr aus.

In einem Rundschreiben, dass in den letzten Tagen an die Mitarbeiter des Konzerns verschickt wurde, räumte er ein, über entsprechende Erweiterungen nachzudenken: "Das Direktmodell war eine Revolution, aber es ist keine Religion."

Damit reagiert Dell auf die aktuell schwierige Situation seines Unternehmens: seit Monaten verliert Dell im PC- und Notebook-Markt Anteile. Die gehen in erster Linie an den Konkurrenten Hewlett-Packard (HP), der vor allem auf den Fachhandel und den Retail-Kanal setzt.

Die Vorteile dieser Modelle hat jetzt auch Michael Dell erkannt: Gerade wenn es um den Kauf eines Notebooks gehe, würden die Kunden das Gerät sehen und anfassen wollen, räumt der Manager ein. Deshalb denke nun auch Dell über Verträge mit Elektrofachmärkten nach, die man dann exklusiv mit PCs, Notebooks und Druckern beliefern werde.

Am Entwurf der neuen Strategie soll Michael R. Cannon beteiligt sein. Er wurde von Dell im Februar eingestellt und war zuvor Chef bei dem Elektronikhersteller Solectron. ( ChannelPartner /cvi)

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