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Michael Eisner wollte Disneys Pixar-Übernahme verhindern

15.02.2006 | 12:43 Uhr |

Disneys ehemaliger CEO Michael Eisner hat versucht, die Übernahme des Animationsstudios Pixars in letzter Minute zu verhindern, berichtet die New York Post.

Der Zeitung zufolge hat Eisner, der im letzten Herbst Disney verlassen musste, versucht, Einfluss auf Aufsichtsratsmitglieder zu nehmen, damit diese den 7,4-Milliarden-Dollar-Deal ablehnen würden. Eisners Lobbying blieb erfolglos, der Aufsichtsrat stimmte dem Geschäft zu. Ein Sprecher Eisners verweigerte einen Kommentar und bezeichnete den Bericht der New York Post als Gerücht. Eisners Nachfolger als Disney-CEO Bob Iger habe dessen volle Unterstützung. Eine Einmischung des alten CEOs würde die Stellung seines Nachfolgers nachhaltig schädigen. Den Quellen der New York Post zufolge war Eisner die Übernahme zu teuer und zudem ein Eingeständnis Disneys, das eigene Animationsgeschäft schlecht entwickelt zu haben.

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