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Microsoft Office fürs iPad ist da

28.03.2014 | 10:10 Uhr |

Ab sofort gibt es Word, Excel, Powerpoint und One Note kostenlos für das iPad - allerdings mit Einschränkungen.

Wie zu erwarten hat Microsoft gestern Abend seine Office-Suite auch für das iPad freigeschaltet. Nutzer können sich ab sofort Word , Excel , Powerpoint und One Note kostenlos auf das iPad laden. Mit den Programmen können Sie allerdings nur Dokumente betrachten. Wer sie bearbeiten will, muss ein Abo von Microsoft Office 365 haben. Die Cloud-Lösung kostet in der Home Premium-Version   für die private Nutzung 10 Euro im Monat beziehungsweise 100 Euro im Jahr. Darin enthalten sind Word, Excel, Powerpoint, One Note, Outlook, Access und Publisher. Günstigere Einstiegspakete gibt es auch schon für sieben Euro im Monat.

Wer bereits Microsoft office am Rechner nutzt, für den ist die iOS-Version recht selbsterklärend.
Vergrößern Wer bereits Microsoft office am Rechner nutzt, für den ist die iOS-Version recht selbsterklärend.

Dass Microsoft seine Office-Suite auch für iOS-Geräte herausbringt, war schon lange erwartet worden und der Konzern hat sich damit viel Zeit gelassen. Wer bisher Office-Dokumente auf dem iPad bearbeiten wollte, musste auf Alternativen wie Smart Office 2 zurückgreifen. Auch mit Pages , Keynote und Numbers , die es mit einem neuen iPad seit iOS 7 kostenlos dazugibt, lassen sich Dokumente im xls, docx oder ppt-Format erstellen, allerdings sind die Schriften teilweise nicht mit der Microsoft-Version kompatibel.

Bei Pages muss man nach der einen oder anderen Funktion schonmal suchen.
Vergrößern Bei Pages muss man nach der einen oder anderen Funktion schonmal suchen.

Lohnt sich also der Kauf einer Microsoft-Office-Suite oder reicht auch die iWork-Sute von Apple?

Microsoft Word for iPad: Einfachere Bedienung als Pages

Wer das Schreibprogramm öffnet, findet sich in einem ähnlichen Layout wieder, wie auch schon in der Desktop-Variante. Am oberen Rand befinden sich die Formatvorlagen und weitere Funktionen wie Tabelle oder Bilder einfügen, Wörter zählen, Zeilenabstand ändern oder Textausrichtung. Wer Microsoft Word ohnehin am Rechner nutzt, wird sich bei der iPad-Variante sofort zurechtfinden. Der Nutzer kann das Dokument entweder lokal auf dem iPad speichern oder an die Microsoft-Cloud OneDrive senden.

An Vorlagen hat Word for iPad nicht ganz so viel Auswahl zu bieten wie Pages
Vergrößern An Vorlagen hat Word for iPad nicht ganz so viel Auswahl zu bieten wie Pages

Bei Pages sind die Funktionen nicht ganz so übersichtlich. Die Icons sind über die Tastatur und den oberen Rand verstreut und oft muss man sich erst mühsam über diverse Werkzeugsymbole oder Pinsel klicken, bis man die gewünschte Funktion - zum Beispiel Zeilenabstand ändern - gefunden hat. Ein Vorteil von Pages ist jedoch die große Auswahl an Vorlagen. Wer etwa Bewerbungen schreiben wil, hat eine riesige Auswahl an unterschiedlichen Lebensläufen und Anschreiben. Bei Word sind die Vorlagen begrenzt.

Office-Dokumente lassen sich entweder lokal oder in der Cloud speichern.
Vergrößern Office-Dokumente lassen sich entweder lokal oder in der Cloud speichern.

Auch mit großen, vielgliedrigen Excel-Tabellen hat die App kein Problem. Wir können sofort darauf zugreifen und die Felder bearbeiten.

Fazit: Lohnenswert für alle Office-Nutzer

Wer ohnehin am Rechner im Büro Microsoft Office nutzt und über die Firma ein Office365-Acount hat, sollte sich Word, Excel und Powerpoint unbedingt auf das iPad laden. Ein großer Pluspunkt ist die einfache Bedienung und das übersichtliche Hauptmenü, hier hebt sich Microsoft deutlich von Apples iWork-Suite ab. Die Dokumente kann man anschließend bequem in der Cloud speichern und sie sich auch wieder auf den Rechner holen. Allerdings gibt es bei iWork mehr Vorlagen. Wer kein Microsoft Office nutzt, muss  wegen der neuen Apps nicht extra ein Abo abschließen. Die kostenlose  iWork-Suite von Apple leistet hier sehr gute Dienste und reicht vollkommen aus.

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