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Microsoft: Quicktime fehlerhaft programmiert

10.11.1998 | 00:00 Uhr |

Microsoft hat gestern in einer Pressemitteilung auf die von Apples Entwicklerchef Avadis Tevanian erhobenen Vorwürfe reagiert, Microsoft habe Quicktime sabotiert. In dieser Pressemitteilung erklärt die angeklagte Softwarefirma, die Inkompatibiltäten zwischen Quicktime und einigen Windows-Versionen beruhten auf Programmierfehlern der Apple-Entwickler. Dieses Ergebnis wird von einem als unabhängig zitierten Software-Testlabor namens Mindcraft untermauert. Nach Angaben Microsofts hat Apple bei der Entwicklung von Quicktime für Windows die von Netscape veröffentlichten Direktiven zur Entwicklung von Plug-ins mißachtet, was dazu führe, daß Quicktime unter bestimmten Windows-Versionen nicht sauber installiert werde und nicht ordentlich laufe. Microsoft hat mittlerweile einen Quicktime-Bugfix veröffentlicht, der unter http://msdn.microsoft.com/developer/news/quicktime.htm aus dem Internet geladen werden kann. Auswirkungen dieses Statements auf den Prozeß sind noch nicht bekannt. mbi

Info Microsoft, Internet www.microsoft.com/presspass/press/1998/nov98/applefinpr.htm

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